1-2-3-algenfrei: Tipp der Woche

Was passiert in einem Gartenteich mit den wichtigen Parameter Gesamthärte (GH), Karbonathärte (KH) und dem pH-Wert als Maß für den Säuregehalt des Wassers ?

In einem Punkt unterscheidet sich ein Gartenteich elementar von einem natürlichen Weiher oder See: Er hat in der überwiegenden Mehrzahl keinen Anschluss an das Grundwasser. Der wichtige Wasseraustausch mit dem Grundwasser und damit die natürliche Nachlieferung von Mineralien ist nicht vorhanden.

Dies führt dazu, wie die Grafik der täglich kontrollierten Wasserwertes eines Testteiches zeigt, dass durch die Verdünnung durch Niederschläge Gesamthärte und Karbonathärte permanent abnehmen. Wichtige Faktoren im Sommer sind dabei oftmals schwere Sommergewitter, bei denen innerhalb weniger Stunden viel Niederschlag auch in die Teiche fällt und das Wasser verdünnt.

Das wäre ja an sich nicht weiter schlimm, da es solche mineralstoffarme Gewässer auch in der Natur gibt, allerdings handelt es sich dort um seltene Sonderbiotope, die man in Hochmooren findet - nur leben dort keine Fische.

Die sinkende Karbonathärte führt zu einem instabilen pH-Wert, der im Gartenteich dann meist noch oben tendiert. So sind pH-Werte von weit über 9 (gemessen wurden auch schon pH-Werte über 11) keine Seltenheit.

Was die Grafik noch zeigt, ist, dass die Karbonathärte schneller sinkt als die Gesamthärte, dies liegt an biologischen Prozessen im Filter als auch der biogenen Entkalkung durch Pflanzen und Algen.

Der regelmäßige Einsatz von JBL StabiloPond basis stabilisiert die beiden wichtigen Parameter Gesamthärte und KArbonathärte und damit mittelbar auch den pH-Wert.

© 24.06.2013 JBL GmbH & Co. KG