Terrarien für Insekten und Spinnentiere

Freunde von Spinnen, Skorpionen und den meisten Insekten haben einen enormen Vorteil: Ihre Terrarien können relativ klein sein, im Vergleich zu Schildkröten oder Echsenterrarien. Obwohl eine Vogelspinne oder ein Skorpion sogar länger ist als eine kleine Echse, ist deren Aktionsradius deutlich geringer und wird durch ein kleines Terrarium nicht eingeschränkt.

Terrarieneinrichtung für Spinnentiere und Insekten

Der richtige Terrarienaufbau für Spinnen, Skorpione und Insekten

Im Folgenden geben wir Ihnen zu einzelnen Arten oder Gruppen Hinweise zur Einrichtung des Terrariums. Selbst innerhalb einer Gruppe, z. B. Vogelspinnen, kann die Terrarieneinrichtung sehr unterschiedlich sein. Sollten Sie eine andere Art, als aufgeführt, pflegen wollen, fragen Sie bitte Ihren Terrarien-Fachhändler nach den Details.

Vogelspinnen

Für die meisten Vogelspinnen, die immer einzeln gehalten werden, ist ein Terrarium mit 40x40x30 cm (LxBxH) geeignet. Das Bodensubstrat sollte eine Schichtdicke von 8-10 cm aufweisen. Je nach Art sollte das Bodensubstrat unterschiedlich gewählt werden. Die beliebte Rotfußvogelspinne (Avicularia metallica) braucht z. B. feuchtigkeitsspeicherndes Material wie JBL TerraBasis oder JBL TerraCoco Humus .

Für Chilobrachys huahini oder Grammostola actaeon sollte hingegen ein Erde-Sandgemisch gewählt werden.

Grundsätzlich ist eine Versteckmöglichkeit, z. B: aus gewölbtem Kork notwendig. Einige Vogelspinnenarten bauen sich ihren Unterschlupf selbst (C. huahini). Chromatopelma cyaneopubescens benötigt eine senkrechte Versteckmöglichkeit (aufgestellte Korkröhre).

Alle Spinnen benötigen eine kleine, flache Trinkschale ( Schalen und Behälter ). Diese Trinkschalen sind in verschiedenen Farben erhältlich, so dass sie passend zum Bodengrund ausgewählt werden können. Die JBL Trinkschalen bieten den Vorteil, dass sich Futtertiere aus dem Wasser über eine kleine Treppe retten können.

Die weitere Einrichtung sollte den jeweiligen Bedürfnissen der Art angepasst werden. Einige bevorzugen Steine, andere Holz und Laub, andere wiederum Klettermöglichkeiten.

Beleuchtung

Das richtige Licht für Spinnentiere und Insekten

Es gibt keine Spinnentiere oder Insekten, die eine UV-produzierende Beleuchtung benötigen! Sie können daher eine Beleuchtung wählen, die entweder Wärme produziert oder nicht. Je nachdem, ob Sie während der Lichtphase eine Erwärmung des Terrariums wünschen oder nicht. Da Spinnentier- und Insekten Terrarien oft eher kleiner dimensioniert sind, ist darauf zu achten, dass die Beleuchtung passend für die Größe des Terrariums gewählt wird und Hitzeschutzkörbe für die Lampen nicht zu große Schlitze besitzen, so dass die Tiere nicht mit der heißen Lampe in Berührung kommen können.

Beleuchtung

Die Beleuchtung ist eines der wichtigsten Themen der Terraristik. Was gibt es alles zu beachten?

Wärme

Die Temperierung von Terrarien für Spinnentiere und Insekten

Sie haben die Wahl, die richtige Temperatur über eine Lampe oder über eine Heizmatte zu erzeugen. Bei der Lampe ist zu bedenken, dass die Tiere vor der Berührung mit Hilfe eines Hitzeschutzkorbes geschützt werden müssen, und dass die Lampe nur während der Beleuchtungsphase auch Wärme produziert. Oft ist genau dies gewollt, damit es zu einer nächtlichen Temperaturabsenkung kommt. Soll auch nachts eine höhere Temperatur gewünscht sein, bleibt nur eine Heizmatte, wie die JBL TerraTemp heatmat .

Wärme

Wie bekommen Sie Ihr Terrarium auf die richtige Temperatur? Warum sollte es warme und kühlere Orte geben?

Skorpione

Skorpione kommen nicht nur in Wüsten, sondern auch im Regenwald vor. Der Dickschwanzskorpion (Androctonus australis) kommt aus Steppen und Wüsten Nordafrikas. So sollte sein Terrarium mit den Mindestmaßen von 30x20x20 cm (LxBxH) mit Sand ( JBL TerraSand natur-gelb oder JBL TerraSand natur-weiß ) und Steinen sowie einem knorrigen Holzstück eingerichtet werden. Auch eine flache Wasserschale darf nicht fehlen ( Schalen und Behälter ).

Der Kaiserskorpion (Pandinus imperator) lebt in Regenwäldern Zentral und Westafrikas. So sollte sein Terrarium mit den Maßen 60x40x40 cm (LxBxH) mit Erde als Bodengrund ausgestattet werden. Pflanzen können eingesetzt werden, sind für das Tier aber nicht nötig. Die Luftfeuchtigkeit sollte bei 60-80 % liegen. JBL Korkrinde bietet dem Tier eine Versteckmöglichkeit.

Insekten

Gottesanbeterinnen, Gespensterschrecken, Wandelnde Blätter, Heuschrecken und Käfer sind sehr beliebte Terrarientiere. Die Ansprüche an die Terrarien sind durchaus unterschiedlich.

Gottesanbeterinnen brauchen nicht viel Platz. Kleine Terrarien mit einer 30 cm Kantenlänge sind ideal. Ein leicht feuchtes Erde-Sandgemisch als Bodengrund, 25-30 °C Tages- und 22 °C Nachttemperatur mit rund 70 % Luftfeuchtigkeit sollten eingestellt werden. Viele Äste mit Blättern und Klettermöglichkeiten sollten vorhanden sein.

Stab- und Gespensterschrecken sind besonders bei Kindern sehr beliebt. Terrarien mit 40 cm Kantenlänge passt für die Tiere, die gerne in einer kleinen Gruppe gehalten werden können. Bodengrund mit etwa 3 cm Schicht aus Kokos- oder Terrarienerde ( JBL TerraCoco Humus oder JBL TerraBasis ). Futterpflanzen werden in kleinen Töpfen hineingestellt.

Bei den Käfern sind Rosenkäfer und Blumenkäfer aus Afrika sehr beliebt. Terrarien mit 30x20x20 cm (LxBxH) reichen vollkommen aus. Eine dicke Bodenschicht aus Laub, Walderde und morschem Holz lieben die Käfer.

Hundertfüßer und Skolopender

Die krabbelnden Schnurfüßer sind im Gegensatz zu den hochgiftigen Skolopendern vollkommen harmlos. Sie leben meist in den Tropen in fast allen Teilen der Erde. Skolopender sind Räuber und brauchen Terrarien mit etwa 40 cm Kantenlänge. Ein leicht feuchter Bodengrund aus einem Sand-Erde Gemisch mit Moospolstern und einem Korkstück als Versteck sind ideal. Eine flache Trinkschale ist notwendig.