Artemia – Aufzucht der Nauplien

Auch wenn die Artemia Nauplien direkt nach dem Schlupf den höchsten Nährwert besitzen, gibt es Gründe, die Krebschen zu erwachsenen Artemia aufzuziehen, denn so sind sie auch für größere Fische ein echter Leckerbissen.

So einfach gelingt die Aufzucht und stellt, wie häufig beschrieben, kein Problem dar.

Der Aufbau

Eine kleine Portion geschlüpfter Nauplien entnehmen und in ein separates Gefäß mit großer Wasseroberfläche geben. Die große Wasseroberfläche sorgt für einen ausreichenden Sauerstoffeintrag; andernfalls muss eine Membranpumpe mit Sprudelstein ( JBL ProAir a50 ) installiert werden. Idealerweise wird hierzu 50 % des alten Wassers mit 50 % frisch angesetztem Salzwasser ( JBL ArtemioSal ) verwendet.

Die Pflege

Damit der Salzgehalt konstant bleibt, wird der Wasserstand nach dem Befüllen mit einem Stift markiert. Verdunstetes Wasser wird regelmäßig bis zu dieser Markierung mit Osmose- / destilliertem Wasser (zur Not auch Leitungswasser) aufgefüllt.

Mehrfach täglich werden die heranwachsenden Artemia mit einem speziellen Algen-Flüssigfutter ( JBL ArtemioFluid ) versorgt. Diese Algenlösung muss binnen weniger Stunden aufgefressen worden sein und sollte nur sparsam verfüttert werden, da es ansonsten das Wasser stark belastet und den Nauplien schadet.

Nach 12 Tagen (bei 28 °C) bzw. 22 Tagen (bei 20 °C) sind die Tiere geschlechtsreif und können als Männchen und Weibchen unterschieden werden. Mit etwas Glück kann sogar die Begattung beobachtet werden. Allerdings können sich Artemia auch vermehren, wenn nur Weibchen vorhanden sind. Es kommt dann zur sogenannten Jungfernzeugung (Parthenogenese)

© 22.11.2017
Matthias Wiesensee
Matthias Wiesensee
M.Sc. Wirtschaftsinformatik
JBL GmbH & Co. KG

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