JBL Expedition 2015 – Tag 13: Krokodile und Termiten

Morgens um 7:00 ging es schon wieder los. Auf der Fahrt zum 50 km entfernten Barry Springs Nature Park sahen wir unsere ersten Road Trains. So nennt man die Trucks mit bis zu 4 Anhängern in Australien.

Barry Springs war leider mit Warnschildern versehen und wegen Krokodilgefahr nicht zugänglich. Der Guide empfahl uns einen Abstand von fünf Metern zum Fluss einzuhalten, da Krokodile sehr schnell laufen können. Wir sahen zwar keine, hielten uns aber an die Warnung und gingen nicht ins Wasser. Dabei wollte Heiko so gerne tauchen. Dafür erbot sich uns eine schöne Landschaft mit Palmen und vielen bunten Vögeln.

Auf dem Weg zum nächsten Ziel hielten wir an großen Termitenbauten (circa 200) am Straßenrand. Der Teil des Baus, den wir sahen, war nur der Aushub der Termiten von dem darunter liegenden unterirdischen Bau, erklärte der Guide. Die gesamte Größe ist faktisch doppelt so groß. Die Termiten verlassen den Bau nicht. Der Aushub dient als Solaranlage, die den Bau aufheizt. Bei dieser Termitenart ist der Aufbau in Nord-Südrichtung ausgerichtet. Die kathedralenartigen Bauten hatten einen Durchmesser von ein bis zwei Metern. Wir waren wirklich beeindruckt.

Endlich erreichten wir nach weiteren zwei Stunden Fahrt Florence Falls. Das Wasser war relativ klar und wir fanden neben Regenbogenfischen auch Welse und Barsche. Hier konnte Heiko nun endlich tauchen gehen und viele interessante Fische fotografieren.

Am Buley Rock Hole fanden wir die ersten Grundeln in den Wasserlöchern. Als die Sonne langsam verschwand, kamen hunderte Frösche raus, die dann ein Blitzlichtgewitter über sich ergehen lassen mussten. Gegen 19 Uhr im Camp angekommen (Mount Bundy Station am Adelaide River) wurde erst einmal gemeinsam gekocht.

© 24.10.2015
Matthias Wiesensee
Matthias Wiesensee
M.Sc. Wirtschaftsinformatik
JBL GmbH & Co. KG

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