Das Regenwaldterrarium – Teil 1

Das Regenwaldterrarium ist durch die hohe Luftfeuchtigkeit zwischen 70 und 90 % und relativ konstanten Temperaturen von 25-30 °C, die auch in der Nacht nur gering abfallen, charakteristisch geprägt. Abhängig von den zu haltenden Tieren, können diese Daten geringfügig abweichen – je nach Lebensraum und „Wohnzone“ (Bodenbereich, Baumkrone, …) im Regenwald.

Die Grundlage für eine artgerechte Tierhaltung ist das Einholen von Informationen über den natürlichen Lebensraum der zukünftigen Bewohner. JBL unternimmt jährlich Expeditionen zu den verschiedenen Lebensräumen unserer Terrarienbewohner und erhebt wichtige Messdaten und Fakten. Dies sollte auch für Ihr nächstes Terrarium eine wichtige Grundlage darstellen. Stöbern Sie einfach in unseren Messergebnissen: Expeditionen

Hier finden Sie die wichtigsten Elemente zur Einrichtung eines Terrariums mit dem Thema Regenwald:

Bodengrund

Der Regenwald zeichnet sich nicht nur durch seine üppige Bepflanzung, sondern auch einem feuchten, erdigen Bodengrund aus. In einem Terrarium können Sie dies mit JBL TerraBasis und JBL TerraBark gleichermaßen nachstellen.

Dekoration

Zur Dekoration und Strukturierung der Wohnlandschaft können Äste und Korkrinde verwendet werden. Diese sind feuchtigkeitsresistent und haben, trotz der feuchten Umgebung, eine hohe Lebensdauer. Aber auch Holzwurzeln, die üblicherweise in Aquarien eingesetzt werden, eignen sich hierfür.

Pflanzen

Neben größeren Pflanzen wie Farne, Orchideen, Ficus oder Drachenbäume, um nur einige Beispiele zu nennen, können Bromelien und Moose die Hölzer als Aufsitzerpflanzen verschönern und dekorieren. Sie können die Pflanzen aufbinden oder mit einem Kleber (z.B. JBL Haru 80ml ) aufkleben.

Wenn Ihre zukünftigen Bewohner Haftfüße besitzen, wie z. B. Taggeckos, sollten Pflanzen mit großflächigen Blättern gewählt werden. Hieran können sie sich festhalten. Bei Terrarien, die dies nicht berücksichtigen, werden Sie die Tiere fast ausschließlich an der Scheibe finden.

Feuchtigkeit und Baden

Die Integration von flachen Wasserstellen, in denen die Tiere baden können, hat sich als vorteilig erwiesen. Kleine Schalen (wie JBL ReptilBar ) eignen sich hierfür sehr gut. Achten Sie darauf, dass diese nicht zu tief sind und Ausstiegsmöglichkeiten bieten. Ansonsten können kleine und schwache Tiere darin ertrinken. Wichtig: Daher sollte bei einigen Bewohnern auf eine Wasserstelle verzichtet werden.

Zum Trinken sind Trinknäpfe nicht notwendig, denn die Regenwaldbewohner decken ihren Wasserbedarf über Wasserstropfen auf den Blättern, die durch die hohe Luftfeuchtigkeit entstehen. Der Wasserbedarf kann alternativ über täglich mehrfaches Sprühen oder eine Beregnungsanlage gedeckt werden. Viele Tiere, wie z. B. das Chamäleon, nehmen ausschließlich „bewegtes“ Wasser von Blättern auf und trinken nicht aus stehenden Pfützen, wie in einer Schale.

Rückwände herstellen

In den letzten Jahren hat sich das Bauen von eigenen Strukturrückwänden aus Styropor mit zahlreichen Platos und Pflanztaschen zum echten Hype entwickelt. So sind der Dekoration keine Grenzen mehr gesetzt, und die Tiere haben noch mehr Abwechslung und Klettermöglichkeiten. Diese Rückwände werden im Anschluss mit einer stabilen Schicht Mörtel und Farbe überzogen und gleichen einer natürlich bewachsenen Felswand.

Fertig!

Achten Sie stets darauf, dass die Bedürfnisse und Ansprüche der zukünftigen Bewohner damit erfüllt und nicht gestört werden. Seien Sie kreativ! So wird das Terrarium mit dem Thema „Regenwald“ schnell zu einem echten Blickfang.

Im zweiten Teil der Beitragsreihe werden wir auf die Aspekte Beleuchtung, Heizung und UV-Versorgung eingehen, um das Wohlbefinden der zukünftigen Bewohner zu gewährleisten.

© 08.03.2016
Matthias Wiesensee
Matthias Wiesensee
M.Sc. Wirtschaftsinformatik
JBL GmbH & Co. KG

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