Expedition Japan

JBL Expedition Japan 2019

JBL Expedition Japan 2019

Japanische Kultur

In einen Tag eingedampft – Japan im Zeitraffer

Auch Teilnehmer einer zoologischen Expedition sind auf landestypische Dinge neugierig. Wer Japan besucht und nichts von der Geschichte des Landes mitbekommt, hat leider wirklich etwas verpasst.

Halbwegs auf dem Weg von Tokio zu den Koizüchtern in der Präfektur Niigata liegt der kleine und nicht wirklich aufregende Ort Nikko. Aber dort findet man eigentlich alles, was wir Europäer auf die Schnelle über japanische Kultur lernen möchten.

Eine Kaiservilla von 1899 mit über 100 Zimmern

Solche Villen wären die Antwort auf die herrschende Wohnungsnot in Deutschland! Wer den Anschluss an den Guide in der Villa verliert, verläuft sich in dem Gewirr der über 100 Räume, die teilweise unverändert seit über 100 Jahren konserviert wurden. Trotz der vielen Räume sind fast alle Zimmer durch die clevere Bauweise der eingeschossigen Villa lichtdurchflutet und man fühlt sich irgendwie auf einer Zeitreise. Der Geruch von altem Holz, alten Gemälden und Gegenständen aus der Kaiserzeit unterstützen den Zeitsprung. Als dann auch eine lebende Familie in traditioneller Kleidung am Fenster vorbeiläuft, war die Illusion perfekt!

Eine traditionelle Teezeremonie auch für Colatrinker

Wer bereits den Wachwechsel in London für einen bis ins Letzte einstudierten Vorgang hält, sollte einmal eine echte japanische Teezeremonie erleben! Eine junge Frau führte die Zeremonie unter den wachsamen Augen einer älteren Zeremonienmeisterin vor, die bereits dem letzten Kaiser Tee zubereitet hatte. Es gab tatsächlich nicht eine einzige Handbewegung oder einen Rührvorgang, der nicht zu 100 % vorgeschrieben und erlernt war. Zwei aus unserem Team durften sich danach in der Teezubereitung versuchen und stellten ganz schnell fest, dass es einfacher aussieht, als es wirklich ist.

Menschenmassen in der ältesten Tempelanlage Nikkos

Wie es mit echten Berühmtheiten immer so ist: Jeder möchte sie sehen! Und da diese wirklich sehenswerte Tempelanlage aus der Edo Zeit (1603-1868) nur 150 km von Tokio entfernt liegt, versammeln sich dort mehr als nur drei bis vier Touristen. Da die gesamte Anlage, die von 127.000 Handwerkern erbaut wurde, jedoch sehr weitläufig ist, gibt es nur bei einigen Besonderheiten größeren Andrang.

Dazu gehört zum Beispiel die Honjido-Halle mit dem dröhnenden Drachen. Ein Mönch demonstriert mit zwei aufeinandergeschlagenen Hölzern ein unglaubliches, akustisches Phänomen. Nur an einer einzigen Position in der Halle erzeugen die Hölzer ein eindrucksvolles Klangerlebnis, wie man es ohne Lautsprecher und Klangeffekt-Erzeuger wohl nie herstellen könnte. Auch die berühmten drei Affen, die nichts (Böses) hören, sagen und sehen, sind als Schnitzerei hier zu finden.

Was lebt in einem Gebirgsbach mit lebensgefährlicher Strömung?

Wenn Aquarienfreunde ein Gewässer sehen, stellt sich jeder unaufgefordert die Frage, was es darin wohl für Fische (und Wirbellose) gäbe. In Nikko fließt ein solcher Bach unter einer der berühmtesten Brücken Japans (Shinkyo-Brücke) hindurch.

Bachaufwärts fließt er an einer weiteren Sehenswürdigkeit vorbei: dem Kanmangafuchi Abyss mit rot eingekleideten Statuen. Auch massive Warnungen unserer Reiseagentur vor Ort konnten uns von unserem Vorhaben nicht abhalten: Wir wollen in dem Bach schnorcheln und nach Fischen suchen!

JBL Chef Roland Böhme brachte dafür Bergsteiger-Klettergeschirr und ein langes Seil mit, mit dem ein Schnorchler im Wasser gesichert werden konnte. Expeditonsleiter Heiko Blessin versuchte es als Erster und blieb auch der Einzige. Im strömungsberuhigten Bereich hinter Steinen war ein ruhiges Schnorcheln möglich. Aber je näher man dem reißenden Teil des Flusses kam, desto stärker wurde der Sog. Mit den Beinen war ein Abstützen gegen die Strömung nur bis zu einer gewissen Nähe zur Strömung möglich. Nur wenige Zentimeter weiter und die drei Sicherungspersonen auf den Felsen hatten sehr große Mühe, das Sicherungsseil zu halten!

Ausbeute der ganzen Aktion: Eine hässliche Grundel und die Erfahrung, dass Leben und Tod manchmal nur wenige Zentimeter auseinander liegen.

Wasserwerte des Gebirgsbaches (Daiya-River):

Wassertemperatur (Oberfläche) Leitwert: GH: KH: pH: Kalium: Magnesium: Eisen: Sauerstoff: Silikate:
16 °C 113 µS/cm 1,5 °dGH 2,0 °dKH 6,8 < 2 mg/l 0 mg/l 0 mg/l 10 mg/l > 6 mg/l

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