Alles begann 1960 mit einem kleinen Zoofachgeschäft in Ludwigshafen, welches Joachim Böhme, gelernter Drogist, Käferspezialist und Aquarianer aus Dresden, eröffnete und somit sein Hobby zum Beruf machte. Als Krankheiten bei Zierfischen zum Problem wurden, entwickelte er in dieser Zeit ein Mittel gegen die „Weiße Pünktchen-Krankheit“, in Aquarianerkreisen kurz „Ichtyo“ genannt, namens Punktol, das noch heute zu erwerben ist. Um dieses Medikament auf den Markt bringen zu können, benötigte er einen Markennamen, den er aus seinen Initialen JB und dem damaligen Standort Ludwigshafen zusammensetzte.

Nach dem Start der Marke JBL entwickelte sich JBL rasch zu einem der größten Vollsortiment-Anbieter für Aquaristik, Terraristik sowie Gartenteiche in Deutschland, mit Sitz seit 1984 in Neuhofen/Pfalz. Auf dem 2,5 ha großen Firmengelände arbeiten 180 Mitarbeiter. Heute beliefert die Firma JBL weltweit 60 Länder mit einem Sortiment von über 1000 Produkten und über 300 Ersatzteilen.

Auch heute, unter der Führung von Roland Böhme, dem Sohn des Firmengründers, liegt das besondere Augenmerk auf der Forschung.

Unser Ziel ist es, dass es den Tieren im Aquarium, Terrarium und Gartenteich so gut geht, dass wir sie vermehren können, so dass die Naturentnahmen der Tiere noch weiter reduziert werden können. Doch dafür ist Grundlagen- und Biotopforschung notwendig.

Roland Böhme, Geschäftsführer JBL

Getreu dem Motto "Vorsprung durch Forschung" ist es für die Entwicklung der Produkte unerlässlich, Informationen über die Lebensweise und die Lebensräume der Tiere als Grundlage zu verwenden. Als seriöser Hersteller mit sehr hohem Anspruch, möchte JBL sich aber nicht auf zweifelhafte Informationen aus dem Internet oder veraltete Daten aus der Literatur verlassen. Daher betreibt JBL ein eigenes Forschungszentrum mit erfahrenen Wissenschaftlern und veranstaltet jährlich Forschungsexpeditionen in die Heimatgebiete der Aquarien- und Terrarienbewohner, um Informationen selbst aus erster Hand zu erhalten.

Zusätzlich kooperiert JBL mit führenden wissenschaftlichen Einrichtungen in Europa, um genaueste Ergebnisse zu erhalten.

Durch zusätzliche Kooperation mit Fischzüchtern, Schauaquarien, Zoos und Fischimporteuren findet ein ständiger Informationsaustausch statt. Auf dieser notwendigen Grundlage können theoretische und praktische Erkenntnisse zusammengeführt und in aktuellste Produktentwicklungen einbezogen werden.

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