Natürlicher Teich oder künstlicher Teich?

Viele Dinge haben beide Teichtypen gemeinsam, aber es gibt auch einige Unterschiede: Künstliche Teiche haben selten einen natürlichen Zu- und Ablauf. Daher erhalten sie frisches Wasser nur durch Regenwasser und eine gezielte Wasserzufuhr bei einem Teilwasserwechsel. Bitte beachten Sie das Regenwasser , denn das Wasser in einem künstlichen Teich wird durch das Regenwasser immer mineralärmer und bedarf ein wenig Pflege.

Der natürliche Teich besitzt keine Folie oder Wanne als Boden, sondern Erde, Lehm oder einen anderen Boden. Alle Teiche, egal ob künstlich oder natürlich, tendieren zu einer Verlandung auf Grund von Laubeintrag und das Hineinfallen jeglicher organischen Materie wie Ästen und Zweigen. Bei einem künstlich angelegten Teich ist dies auf die Dauer ein echtes Problem und Sie müssen gegensteuern, denn der „Schlamm“ in Ihrem Teich führt zu zwei Problemen: Er zehrt eine Menge Sauerstoff, der von Bakterien beim Schlammabbau verbraucht wird. Außerdem verringert sich die Tiefe, die im Winter jedoch für das Überleben der Fische sehr wichtig sein kann. Daher ist eine mechanische Schlammentfernung und der Einsatz von speziellen Bakterien mit Aktivsauerstoff ( JBL SediEx Pond ) essentiell.

Wundern Sie sich nicht, dass in Ihrem Gartenteich Tiere zu finden sind, die Sie nie eingesetzt haben! Vögel können z. B. über ihren Kot Eier von verschiedensten Tierarten in Ihren Teich einschleppen. Frösche und Molche wandern über Land und können Ihren Teich als neuen Lebensraum wählen.

Koiteiche sind oft eine ganz spezielle Form künstlicher Teiche. Sie besitzen oft senkrechte Wände, keine Pflanzen, keinen Bodengrund und einen Bodenablauf mit einer kräftigen Filteranlage. Diese Teichform ist am weitesten von einem natürlichen Teich entfernt.