Wasseraufbereitung

Leitungs- oder Brunnenwasser ist noch lange kein ideales Teichwasser

Leitungswasser hat meistens die Aufgabe, für uns Menschen als Trinkwasser geeignet zu sein. Es soll keimfrei sein – mehr nicht. In einigen Regionen enthält es viele Mineralien (hartes Wasser) in anderen sehr wenige (weiches Wasser). Es kann wegen der Wasserleitungen Schwermetalle wie Kupfer, Blei oder Zink enthalten, die für unsere Wasserbewohner giftig wirken können. In manchen Ländern und Regionen wird zudem Chlor zugegeben, um es zu desinfizieren. Chlor wird von keinem Wassertier so einfach vertragen.

Das Problem Kupfer-Regenrinne

Sollten Sie Regenwasser über Kupferrinnen in Ihren Teich leiten, passiert folgendes: Das Regenwasser löst aus der Kupferrinne Kupfer heraus, das dann in Ihren Teich gelangt. Kupfer ist nicht nur für Wirbellose problematisch, sondern sogar ab einer Konzentration ab 0,3 mg/l für Fische tödlich.

Daher ist der Einsatz eines Wasseraufbereiters JBL BiotoPond sehr empfehlenswert. Er neutralisiert die Wirkung von Chlor und umhüllt (chelatiert) Schwermetalle, so dass sie kein Problem mehr darstellen.

Saurer Regen

In Regionen mit weichem Wasser und überall, wo Regenwasser in den Teich gelangt, wird der Mineraliengehalt im Wasser im Laufe der Zeit immer geringer. Ein Teil der Mineralien, Karbonathärte genannt, sorgt für einen stabilen pH-Wert. Sinkt auch dieser Gehalt, so ist der pH-Wert Ihres Teichwassers nicht mehr stabil und schwankt sehr stark. Da der pH-Wert ein logarithmischer Wert ist, bedeutet ein Ansteigen im Laufe des Tages von 7 auf 10, dass sich der Säureanteil um das Tausendfache im Wasser verringert. Über Nacht sinkt der pH-Wert dann wieder und die Tiere müssen dann mit einem tausendfachen Anstieg des Säureanteils fertig werden. Auch als Nicht-Biologe ist jedem schnell klar, dass dies auf Dauer nicht gut gehen kann.

Durch die Zugabe von Mineralien können Sie dies Problem verhindern. Für die regelmäßige Zugabe steht Ihnen JBL StabiloPond Basis zur Verfügung, für eine gezielte Zugabe nach ausgiebigen Regenfällen wäre JBL StabiloPond KH das richtige Mittel.

Brunnenwasser

Nicht jedes Brunnenwasser ist als Teichwasser geeignet. Daher sind auch viele Brunnen NICHT als Trinkwasserquelle zugelassen. In Gebieten mit viel Landwirtschaft reichert sich das Grundwasser (= Brunnenwasser) mit Herbiziden (Unkrautvernichtungsmitteln), Pestiziden (Schädlingsbekämpfungsmitteln), Düngern (Phosphate und Nitrate) sowie manchmal sehr hohen Eisenkonzentrationen an. Phosphat-, Nitrat- und Eisengehalte können Sie sicher und schnell mit Wassertests überprüfen. Herbizide und Fungizide sind schwer nachweisbar. Testen Sie Ihr Brunnenwasser vor der Verwendung im Teich vielleicht in einem Miniaquarium mit Pflanzen und Kleinstlebewesen (nicht Fischen!). Das wird Ihnen schnell Aufschluss geben, ob es für den Teich geeignet ist.