JBL Workshop 2005 Rotes Meer
Bewerbungszeitraum 00.00.0000 - 00.00.0000

Workshop 2005 - Teilnehmer und Camp

81 Personen aus 8 Nationen nahmen am 1. JBL Workshop am Roten Meer teil. Der Workshop wurde in der Ecolodge Marsa Shagra durchgeführt, die direkt an einem Riffeinschnitt am Meer liegt. So können Taucher und Schnorchler über Sandboden in das Wasser gelangen, ohne das, die Küste säumende Riff zu beschädigen.

Workshop 2005 - Unterwasser Fische

Eine Woche lang standen Forschungsaufgaben auf dem Programm. Unter fachkundiger Anleitung wurden Wasserproben entnommen und analysiert und Lichtmessungen unter Wasser durchgeführt. Fütterungsversuche unter Wasser mit frei lebenden Riffbewohnern gaben Aufschluss über die Akzeptanz von JBL MariPerls Meerwasserfutter.

In Spiegelversuchen konnte das Aggressionsverhalten von Fischen beobachtet werden. Mit einem Spezial-Planktonnetz wurde Plankton gefangen und unter dem Mikroskop bestimmt. Am Elphinstone Riff beobachteten die Teilnehmer Weißspitzen-Hochseehaie (Carcharodon longimanus), deren Körpersprache sie nach einem Vortrag von Dr. Erich Ritter (Shark Project) verstehen lernten.

    Haie am Elphinstone

    Körpersprache der Haie: In einem Vortrag von Dr. Erich Ritter (Shark Projekt) wurden alle Teilnehmer mit der Körpersprache der Haie vertraut gemacht. Dr. Ritter zeigte in Videoclips seine frei schwimmenden Interaktionen mit Weißen Haien in den Gewässern von Südafrika. Bei anschließenden Tauchgängen am Elphinstone Riff (30 Minuten vor der...

    Mehr erfahren

    Im Inneren des Riffs

    Die tauchenden Teilnehmer hatten die Möglichkeit, sich das Innere eines Riffs (Dolphinhouse) anzusehen. Durch einen Einschnitt in diesem massiven, freistehenden Riffpfeiler konnten die Taucher ins Innere gelangen und dort zwischen dem „Korallengestein“ herumtauchen. Es wurde kaum Leben im Inneren gefunden. Nur an ganz wenigen...

    Mehr erfahren

    Unterwasser Riffe

    Mehr erfahren

    Unterwasser Wirbellose

    Mehr erfahren

    Schildkröten

    An allen betauchten oder erschnorchelten Stellen konnten Schildkröten beobachtet werden. Die Tiere zeigten vor Tauchern keine Scheu und setzten ihre Tätigkeiten unbeeindruckt fort. Dabei konnten die Teilnehmer gut beobachten, dass eine einzelne Schildkröte eine recht große Menge an Weichkorallen verspeisen kann! Nach einem ausgiebigen...

    Mehr erfahren

    Wüstentrip und Echsen

    In Gruppen ging es für die Teilnehmer auf verschiedenen Fortbewegungsmitteln in die Wüste, die in diesem Teil des Landes aus Steinwüste besteht. Erst westlich des Niltals beginnt die Sandwüste mit den hohen Sanddünen. Einige Teilnehmer wählten Quads, einige Jeeps und andere wiederum Kamele als Fortbewegungsmittel. Bei den beobachteten...

    Mehr erfahren

    Wasseranalysen

    Es wurden Wasserproben an verschiedenen Stellen und in verschiedenen Tiefen genommen. Dazu wurden neutrale Kunststoffflaschen an der Oberfläche mit Wasser gefüllt, in der entsprechenden Tiefe geöffnet, umgedreht und mit Luft gefüllt, erneut umgedreht und mit dem zu messenden Umgebungswasser gefüllt....

    Mehr erfahren

    Fütterunsversuche

    Die Teilnehmer boten den Riffbewohnern JBL MariPerls (ein spezielles Meerwasser-Granulatfutter) an. Es wurde beobachtet und notiert, welche Fischarten positiv und welche negativ auf das Futter reagierten. Zu bemerken ist, dass an diesem Riffabschnitt noch nie Fische gefüttert wurden und die Tiere dementsprechend scheu sind....

    Mehr erfahren

    Spiegelversuche

    Aggressions-Verhaltensstudien: Hierzu wurden Spiegel mit den Maßen 30 x 30 cm von den Tauchern und Schnorchlern unter Wasser aufgestellt und das Verhalten der Fische beobachtet, sobald sie ihr Spiegelbild erblickt hatten. Viele Beobachtungen zeigten, dass die meisten Fische nicht auf ihr Spiegelbild reagieren. Es dauert eine Weile, bis die...

    Mehr erfahren

    Planktonuntersuchungen

    Es wurde ein Planktonnetz mit einer Maschenweite von 105 µm eingesetzt. Dieses wurde in langsamer Fahrt 5 Minuten innerhalb der Hausriffbucht von Marsa Shagra knapp unter der Oberfläche durch das Wasser gezogen. Den Fang untersuchte man anschließend lebend unter dem Stereo-Mikroskop bei 40-facher Vergrößerung. Zu 90 % fand man Copepoden. Die...

    Mehr erfahren

    Zonierung

    Taucher legten eine absinkende Nylonleine mit 30 Meter Länge vom obersten Punkt des Riffdachs bis in 24 m Meter Tiefe. Alle 5 m waren Tafeln an der Leine angebracht, wodurch die Taucher wussten, an welchem Abschnitt sie sich an der Leine befanden. Es wurden alle sessilen (festsitzenden) Organismen entlang der Leine bestimmt und gezählt, wobei alle...

    Mehr erfahren

    Vorabreise

    Mehr erfahren