Artemia – Lebendfutter leicht selbst gemacht

Viele Aquarianer kennen die kleinen Urzeitkrebse aus Kindeszeiten. Häufig waren die kleinen Krebschen in Magazinen oder Experimentierkoffern zu finden. Dass es sich hierbei jedoch um ein hochwertiges Futter für Ihre Aquarienfische handelt, wissen nur wenige. Nur 1 g Eier ( JBL ArtemioPur ) ergibt 150.000 Nauplien – das sind für 100 Fische 1.500 Happse.

In nur 24-48 Stunden können Sie daheim frisches Lebendfutter herstellen und damit Ihre Fischaufzucht und kleinere Fischarten versorgen. Was Sie dafür benötigen? Getrocknete Artemia-Eier, Salzwasser und ein Gefäß. Zusätzlich empfiehlt sich der Einsatz einer Membranpumpe mit Sprudelstein zur Belüftung und Zirkulation des Wassers. Als fertige Lösung mit intelligenter Entnahmevorrichtung hat JBL hierfür das JBL ArtemioSet entwickelt. Anschlussfertig können Sie sofort mit der Zucht loslegen.

So geht’s

Entweder Schritt 1 - 2

1. 0,5 Liter Wasser mit 10-15 g Salz ( JBL ArtemioSal ) lösen und in das Zuchtgefäß (ArtemioSet) füllen.

2. 1-3 Dosierlöffel JBL ArtemioPur (1,5- 4,5 ml) hinzufügen.

oder

1. Drei Messlöffel Eier-Salz-Mischung ( JBL ArtemioMix ) auf 0,5 l Wasser hinzufügen und auflösen. (Schritt 1 + 2 zusammengefasst)

3. Belüftung des Ansatzes mittels Membranpumpe ( JBL ProAir a50 ) starten.

4. Nach 24 Stunden (bei 25 °C) oder 36-48 Stunden (bei 20 °C) schlüpfen die Nauplien und können entnommen werden. Wussten Sie, dass die Nauplien direkt nach dem Schlupf den höchsten Nährwert haben und deshalb umgehend verfüttert werden sollten? Warten Sie deshalb nicht zu lange.

5. Zum Verfüttern wird die Luftzufuhr abgestellt und 5 Minuten gewartet. In diesem Zeitraum steigen die leeren Eihüllen an die Wasseroberfläche und die lebenden Nauplien sammeln sich am Boden. Mit einer Taschenlampe können die Nauplien zusätzlich zum Auslass angelockt werden. Danach einfach den Ablasshahn aufdrehen und das Salzwasser mit den Krebsen durch ein feines Sieb ( JBL Artemio 3 ) gießen. Die Nauplien bleiben im feinen Netz ohne das Wasser hängen, sollten kurz mit Leitungswasser abgespült und dann direkt verfüttert werden.

Ein Tipp für Groß-Züchter

Wer größere Mengen Artemia Nauplien benötigt, kann den ersten Brutbehälter mit weiteren Brutbehältern ( JBL Artemio 1 ) verbinden und das Set mit nur einer Membranpumpe betreiben. Somit ist die tägliche Versorgung mit frischem Lebendfutter gesichert.

© 16.11.2017
Matthias Wiesensee
Matthias Wiesensee
M.Sc. Wirtschaftsinformatik
JBL GmbH & Co. KG

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