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2. Tag. Ein super Tag liegt hinter uns.

Die Cenoten sind unglaublich! Mitten im Dschungel ist plötzlich ein großes Loch im Boden und darin befindet sich ein absolut glasklarer See.

Cenote Ponderosa: Im Wasser haben wir Rotwangenschmuckschildkröten, 2 Buntbarscharten und balzende Segelkärpflinge (Poecilia velifera) gefunden. Man kommt sich vor wie in einem Aquarium. Unterhalb der Seen liegen die größten Höhlensysteme der Welt, die teilweise betaucht werden können.

Mein Chef, Roland Böhme, war auf diesen Teil der Expedition ganz besonders gespannt. Es ist ein gewöhnungsbedürftiges Gefühl, tief in Höhlen zu tauchen, kein Licht mehr zu sehen, wenn die Lampe ausgeknippst wird, und sich nur an der Führungsleine in Richtung Ausgang zu tasten. Dafür wird man mit glasklarem Wasser, übrigens ganz schön kalt, und fantastischen Höhlen entschädigt. Wow – was für ein Erlebnis.

Seht euch mal den Film Sanctum an, der lässt einen sogar am Fernsehen erleben, wie sich Höhlentauchen anfühlen kann. Michael Gruß konnte sich von den Fischen kaum losreißen. Als Fan lebendgebärender Zahnkarpfen war er in den Cenoten voll in seinem Element. Bald geht es zurück nach Playa del Carmen, Abendessen und Feierabend.

Das Wetter um 15.00 Uhr: Sonnig, leicht bewölkt. Luft-Temperatur: 28,4 °C

© 05.02.2012 JBL GmbH & Co. KG