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6. Tag: Die Nacht im Dschungel war okay, aber vorher ...

Aber vorher waren wir noch bis 01.00 Uhr in der Nacht unterwegs und sahen tatsächlich den Erdbeerfrosch, auch Blue Jeans Dartfrog (Dendrobates pumilio). Außerdem fand ich eine bislang nicht bestimmte Schlange.

Nun zu der Nacht: Michael hat überhaupt nicht schlafen können. Unser Arzt Ludwig hat noch nie so gut geschlafen - sagt er zumindest... Es hat stark geregnet. Begegnungen mit nachtaktiven Krabbeltieren blieben jedoch aus.

Ich bin schon um 05.00 Uhr aufgestanden, um einige Bilder vom Sonnenaufgang im Regenwald einzufangen. Morgens sind die Sonnenstrahlen, die durch das Blätterdach dringen und die aufsteigende Feuchtigkeit, am besten im Bild einzufangen.

In einem nahe gelegenen Fluss haben wir uns lange aufgehalten. Neben diversen Messungen haben wir viel Zeit mit Fische fangen verbracht. Wir konnten Priapichthys annectens und zwei Cichlidenarten mit Keschern fangen. Wir fanden aber keine Garnelen, aber den Glasfrosch (Centrolenidae)!

Die Luftfeuchtigkeit betrug morgens 80 %. Die Tagestemperaturen schwanken zwischen 24 und 28 °C. Der Regenwald ist noch einmal um Welten schöner als der in Mexiko. Viel Primärwald mit wirklich großen Bäumen und mehr Tieren als um die Cenoten herum.

Nach dem Mittagessen ging es weiter zum Vulkan Arenal. Heute Nacht gibt es wieder normale Betten in einer Lodge, die auch mitten im Regenwald liegt.

© 09.02.2012 JBL GmbH & Co. KG