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11. Tag: Die Tage waren so mit Eindrücken gefüllt, dass

Die Tage waren so mit Eindrücken gefüllt, dass man Schwierigkeiten hat, Beobachtungen genau einem Tag zuzuordnen. Zum Glück schreiben wir alles ganz genau auf. Nach dem Frühstück ging es in das pazifische Tiefland zum Golf von Nicoya.

Dort fuhren wir mit einem Boot in die Mangroven. Ich hatte eigentlich vor, dort ins Wasser zu gehen, um in den Mangroven zu fotografieren. Aber es waren so viele beängstigend große Leistenkrokodile im Wasser, dass ich es vorzog, im Boot zu bleiben. Wäre das Wasser klar gewesen, wäre ich wahrscheinlich ins Wasser gegangen. Aber hätte, wäre, könnte zählt nun mal nicht. Ich bin ein Angsthase – okay. Nun ist es amtlich.

Wir treffen uns jetzt gleich mit Randall Arauz, dem Chef der einheimischen Hai-Schutzorganisation, der mit SharkProject in Deutschland zusammen arbeitet. Er wird uns über die Probleme des Haifischflossenhandels in Mittelamerika berichten. Die meisten Haiflossen für die asiatische Haiflossensuppe kamen von hier! Auch in einem vermeintlichen Paradies ist das Umweltverbrechen nie weit weg. Ich bin gespannt, was er uns erzählen wird.

Danach machen wir uns auf den Weg zurück zum Flughafen bei San Jose und fliegen über Panama nach Ecuador. Kurz schlafen und dann geht es morgen auf die Galapagosinseln.

© 14.02.2012 JBL GmbH & Co. KG