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Die Temperatur im Jahresverlauf, trivial oder doch nicht ?

Die Wassertemperatur in Gartenteichen schwankt im Jahresverlauf in den gemäßigten Breiten. Da Gartenteiche ein kleineres Volumen haben als natürliche Seen, ist die Schwankungsbreite natürlich größer. Der Jahresgang der Temperatur hat Auswirkungen auf die Ernährung der Gartenteichfische.

Bei Wassertemperaturen unter 5 °C sollte man nicht füttern, bei Temperaturen zwischen 5 und 10 °C mit einem geeigneten Winterfutter, wie JBL Koi Energil midi . Zwischen 10 und 15 °C ist eine Umstellung auf das jeweilige Winter- oder Somerfutter, also Mischung der beiden Futter zu empfehlen.

Ab 15 ° C Wassertemperatur ist die Fütterung mit dem Sommerfutter wie die Koi Hauptfutter umzustellen. Die Daten sind in der nebenstehenden Grafik zusammengefaßt.

Schaut man sich dem Temperaturverlauf im Jahresgang an, so zeigt sich, dass man in der Regel Wassertemperaturen von über 15 °C nur in einem Zeitfenster von Mitte/Ende Mai bis in den Oktober, also lediglich 5 Monate hat, in der die Teichfische effektiv an Biomasse zunehmen. Die Frostperioden, in denen nicht gefüttert wird, liegen meist im Januar / Februar, die Übergangsphasen mit Winterfutter oder einer Mischung beträgt damit ebenfalls etwa 5 Monate. Warum ist dies so wichtig.

Teichfische haben nur wenige Monate im Jahr Zeit, um ausreichend Energie aufzunehmen, damit sie wachsen können. In dieser Zeit müssen sie auch entsprechende Reserven für die nächste Winterperiode anlegen. Futter mit wenig umsetzbarer Energie ist für den erforderlichen Aufbau der Energiereserven weniger geeignet. Die JBL Koifutter haben eine umsetzbare Energie von 0,4 mJ / % Rohprotein oder mehr und sind damit ideal für die Ernährung der Koi.

Die ausgewogene und ausreichende Ernährung ist auch für die Gesunderhaltung der Fische erforderlich. Viele Erkrankungen im Frühjahr gehen letztendlich auf Schwächung der Fische zurück, die in der nicht ausreichenden Ernährung des vergangenen Jahres ihre Ursachen haben.

© 22.07.2014 JBL GmbH & Co. KG