JBL PROFLORA AquaBasis Start 100
In unserem FAQ‑Bereich findet ihr Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen. Solltet ihr hier nicht fündig werden, zögert bitte nicht, uns direkt zu kontaktieren – wir helfen euch gerne weiter.
Eine umfassende Antwort auf diese Frage kann nicht gegeben werden, da man hierzu eine umfassende Analyse des Wassers, der Düngung, Beleuchtung, Versorgung mit Kohlendioxid und der regelmäßigen Wasserpflege durchführen muss. Algen gehen nicht nur auf ein Zuviel an Nährstoffen, hier insbesondere Phosphat und Nitrat zurück, sondern sehr oft auch auf ein Zuwenig an den sogenannten Mikronährstoffen, von denen Eisen das bekannteste ist. Sehr oft liegt hier die tiefere Ursache des Algenproblems. Bei Algenaufkommen ist es in der Regel sehr empfehlenswert, die Menge und Regelmäßigkeit der Wasserwechsel zu erhöhen, auf einen guten Besatz mit schnellwüchsigen Pflanzen zu achten und diese dann entsprechend der Anweisungen mit JBL Ferropol oder JBL Ferropol 24 zu düngen.
Algenprobleme im Aquarium sind nie nur auf einen Faktor oder Rahmenbedingung rückführbar, sondern es ist immer ein Gemenge zwischen verschiedenen Faktoren, wozu gehören Licht, Düngung, Wasserwechsel - konkret wie häufig und wie viel - Fütterung, Tierbesatz und natürlich die konkreten Wasserwerte. Rotalgen, wenigstens die klassischen Pinsel- und Bartalgen kommen nach Auswertungen, die über Jahre durchgeführt wurden, bei folgenden Parametern in absteigender Reihenfolge vor: 1) zu wenig Kohlendioxid (zu 100 % der gemessenen Becken), der pH-Wert sollte in Abhängigkeit von der Karbonathärte auf jeden Fall im leicht sauren Bereich liegen. 2) erhöhte Phosphatwerte (über 90 %), hier hilft oft die Phosphatlimitierung mittels JBL PhosEx ultra. 3) zu wenig und zu unregelmäßige Düngung (Eisen sollte immer wenigstens in Spuren nachweisbar sein). 4) zu wenig Wasserwechsel, empfehlenswert sind bei Algenproblemen wöchentliche Wasserwechsel von mehr als 30 %. 5) zu wenig schnell wachsende Pflanzen.
Eine Umstellung der Pflanzendüngung sollte grundsätzlich nicht schlagartig erfolgen. Die Dünger der verschiedenen Hersteller sind in ihren Zusammensetzungen bzgl. der Spurenelemente etwas unterschiedlich aufgebaut. Dies kann vorübergehend zu Nährstoffunterschieden im Wasser führen. Am sinnvollsten ist die Umstellung in 3 Schritten: 1) Reduzierung des Altdüngers um 1/3, der neue Dünger wird mit 1/3 zudosiert. Etwa 3-4 Wochen abwarten und die Reaktion der Pflanzen beobachten. 2) Reduzierung des Altdüngers um 2/3, der neue Dünger wird mit 2/3 zudosiert. Etwa 3-4 Wochen abwarten und die Reaktion der Pflanzen beobachten. 3) Vollständige Einstellung der Düngung mit dem Altdünger und Umstellung auf den neuen Dünger. Wichtig ist, dass man die Reaktion des Pflanzenwuchses auf der einen Seite beobachtet und andererseits den Eisengehalt des Wassers mind. 2 x wöchentlich kontrolliert. Der Wert sollte keinesfalls auf 0 fallen, andererseits nach Möglichkeit jedoch auch nicht über etwa 0,2 mg/l steigen. Kurzzeitige Spitzen sind dabei nicht zu berücksichtigen. Grundsätzlich sollten die Maßnahmen wöchentlich durchgeführt werden, idealerweise im Anschluß an einen Wasserwechsel. Damit erreicht man bessere Erfolge als mit Stoßdüngungen in größeren Zeitintervallen.
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