Die Reinigung des Terrariums

Der tägliche Zeitaufwand um ein Terrarium zu säubern ist natürlich stark abhängig von der jeweiligen Art und der Anzahl der Tiere. Schlangen, die nur alle 2-3 Wochen gefüttert werden müssen, oder Einzeltiere verursachen in der Regel weitaus weniger Schmutz als Tiere, die täglich gefüttert werden müssen, oder große Gruppen, etwa wenn bei der Nachzucht von Fröschen oft hunderte von Jungfröschen hochgepäppelt werden müssen.

Um ein Terrarium optimal säubern zu können, sollte es nicht mit Dekorationsgegenständen bis zur Unübersichtlichkeit überladen werden und die Einrichtungsgegenstände sollten handhabbar und herausnehmbar bleiben.

Die Scheiben von Aquarien für aquatische Amphibien, z. B. Axolotl oder Krallenfrösche, werden wie bei einem Fischaquarium mit Algenmagneten, JBL Floaty II , oder Klingenreinigern, JBL Aqua-T Handy , vom Bewuchs befreit. Das JBL Mikrofasertuch (& Schwamm) JBL WishWash leistet hierfür sehr gute Dienste, weil es Schmutz nicht verteilt, sondern aufnimmt. In Trockenterrarien lassen sich angetrocknete Futter- und Kotreste gut absaugen oder mit einer Pinzette, JBL ProScape Tool P straight , sowie einer Greifzange JBL CombiFix , leicht absammeln. In Feuchtterrarien müssen sie meist mit etwas umgebendem Substrat „herausgelöffelt“ werden. Einrichtungsgegenstände sind mit einer Bürste unter heißem Wasser von anhaftenden Kotresten zu befreien. Die Scheiben dürfen nicht mit aggressiven Chemikalien gereinigt werden, da deren Rückstände zu Vergiftungen führen können. Hier genügen Bürsten, Schwämme, Rasierklingen für hartnäckig anhaftende Teilchen und lauwarmes Wasser. Unschöne Kalkränder sollten mit sanften, „biologischen“ Säuren, JBL Clean T Glasreiniger, entfernt werden.

Nur wenige Minuten tägliches Reinigen des Terrariums bzw. des Aquariums genügt um den Pfleglingen ordentliche hygienische Verhältnisse zu gewährleisten. Schiebt man Reinigungsarbeiten zu lange hinaus, kann die mangelnde Hygiene eine komplette Neueinrichtung erforderlich machen bzw. gar zu unnötigen Verlusten führen.

Für größere Wasserbecken, mit oder ohne Wasserfall in Regenwaldterrarien, gelten die für Aquarien üblichen Reinigungsarbeiten.

© 28.10.2017
Heiko Blessin
Heiko Blessin
Dipl.-Biologe
JBL GmbH & Co. KG

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