Expedition Japan

Vorschau JBL Expedition 2019 Japan
Bewerbungszeitraum 22.11.2017 - 15.11.2018

Diese 4in1 Expedition wird vielfältiger, als alle bisherigen JBL Expeditionen: Koizüchter, Kultur, Korallenriffe und Regenwald in einer Reise. Spannender geht es nicht!

Bei der Entwicklung der JBL ProPond Reihe entstand in Japan zusammen mit den berühmten Koizüchtern in Niigata die Idee, eine JBL Reise zu planen, bei denen Interessierte die Koizüchter besuchen können und in Fachgesprächen alle Fragen klären können, die ihnen auf dem Herzen liegen.

Aber Japan bietet viel mehr als „nur“ Koizüchter und so wird aus der Reise eine Expedition. Damit wir auch einen kleinen Eindruck von Tokio bekommen, werden wir nach der Ankunft den restlichen Tag in Tokio mit einer Sightseeing Tour und Zeit im schönen Garten Hama-Rikyu Onshi-Teien verbringen.

Abends geht es weiter an den Fuß des heiligen Berges Fuji, wo wir in einen Nationalpark an einem See fahren. Hier erleben wir am folgenden Tag die japanische Natur im Herbst und werfen natürlich auch einen Blick unter die Wasseroberfläche des Sees – immer mit Blick auf den Vulkankegel des Fuji.

Am Nachmittag fahren wir weiter nach Nikko, einer Stadt, in der viele sehenswerte Relikte aus dem alten Japan zu sehen sind.

Von alten unrestaurierten Tempelanlagen über wunderschön restaurierte Tempel bis zu Teehäusern und alten imperialen Villen ist alles zu finden.

In der Nähe von Nikko gibt es einen schönen See mit einem Shinto-Schrein und die bekannten Kegon-Wasserfälle. Kälteliebende Teilnehmer sollten auch einen Blick unter die Wasseroberfläche der Gebirgsbäche werfen, um einen Einblick in die meist endemische Kaltwasserfauna zu erhalten.

Nach eineinhalb Tagen reisen wir mit dem Hochgeschwindigkeitszug Shinkansen weiter nach Nagaoka, etwa 300 km nordwestlich von Tokio. Der Shinkansen erreicht etwa 320 km/h. Nagaoka bildet unseren Ausgangspunkt für die Besuche der Koizüchter in den Bergen der Präfektur Niigata bei Ojiya.

Wir teilen uns in zwei Teams á 20 Personen auf und besuchen die bekanntesten und besten Koizüchter im Norden Japans.

Bei den Züchtern haben wir die Möglichkeit ihnen Fragen zu stellen, das Wasser zu testen und Koi zu bestellen. Über Mittag fahren wir nach Nagaoka in das bekannte Koimuseum, bevor es nachmittags noch einmal zu weiteren Koizüchtern geht.

Am folgenden Tag geht es per Flugzeug auf die 2.500 km südlich liegenden Ryukyu-Inseln, auf denen das Forschungsprogramm startet. Die rund um die Insel Ishigaki liegenden Korallenriffe sind unser Ziel.

Die Riffe sind in einem gutem Zustand, und es soll untersucht werden, ob die Wasserwerte diesen optimalen Zustand widerspiegeln. Wir werden mit großen Booten zu den umliegenden Riffen fahren.

Während die eine Hälfte der Teilnehmer als Team 1 zwei Tage lang tauchend oder schnorchelnd in den Riffen unterwegs ist, besucht die andere Hälfte als Team 2 für zwei Tage die Nachbarinsel Iriomote. Nach zwei Tagen wechseln die Teams, damit nie zu viele Teilnehmer gleichzeitig an einem Ort sind.

Beim Tauchen und Schnorcheln werden wir viele Seeschlangen, Mantas, seltene Nacktschnecken und einige endemische Fischarten sehen, die nur bei den südlichen Ryukyu-Inseln zu finden sind. Mit etwas Glück finden wir den seltenen Eisen-Falterfisch Chaetodon daedalma.

Die komplett von Dschungel bedeckte Tropeninsel Iriomote bietet die einmalige Gelegenheit, kristallklare Flüsse zu untersuchen, die von Wasserfällen über kleine Stromschnellen und zunehmendem Salzgehalt in die Mangrovengebiete des Meeres münden.

Alle Teilnehmer können schnorchelnd die sich verändernde Fauna im Fluss beobachten und zum jeweiligen Salzgehalt in Korrelation setzen.

Im Brackwasser sind u. a. Flossenblätter und seltene Kugelfische zu finden! Je geringer der Salzgehalt, desto mehr der wunderschönen Stiphodon-Grundeln sind zu sehen.

Bei abnehmender Zahl der Raubfische, steigt die Anzahl der Garnelen. Im letzten Klarwassertümpel am Fuß der Wasserfälle laufen dann angstfrei bis zu 30 cm große Langarmgarnelen herum.

Die Garnelen sind auch in kleinen Nebenflüssen zu finden. Aber die Häufigkeit steigt eindeutig an, je weniger größere Fische im Flussabschnitt zu finden sind.

Neben dem Fluss kommen Terrarienfreunde auf ihre Kosten: Metallic-Käfer beim Gruppenkuscheln, viele Echsen und schöne Spinnen bieten den idealen Hintergrund für Biotopforschung an Land. Natürlich werden wir auch nach dem größten Landkrebs der Welt Ausschau halten: Dem Palmendieb, der dort auch vorkommt.

Die 14. JBL Expedition wird im Oktober 2019 stattfinden. Der Reisepreis wird bei ca. 4.800,- € liegen.

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