Wasserwechsel im Teich macht Sinn!

Wir leben hier ganz in der Nähe unserer Firma JBL in Speyer. Anders als in Hamburg, wo ich meine Kindheit verbrachte, regnet es hier gefühlt nur sehr wenig. Im Sommer, aber auch schon im Frühjahr sinkt der Wasserstand in meinem Teich innerhalb einer Woche deutlich sichtbar. Da ich von Natur aus faul bin, fülle ich dann ab und zu Leitungswasser nach. Wenn ich dann aber das Wasser teste, bekomme ich die Quittung für das nachfüllen: Das Teichwasser wird immer härter. Die Gesamthärte (GH) steigt enorm an. Wenn ich das Testergebnis dann so vor mir sehe, ist eigentlich glasklar, warum ein Wassernachfüllen unsinnig und sogar problematisch werden kann. Also lasse ich meinen Teich kontrolliert an einer Stelle überlaufen und fülle 15 Minuten neues Wasser ein. Nach 2-3 Wasserwechseln haben sich die Werte wieder normalisiert und entsprechen ungefähr meinen Leitungswasserwerten.

Ganz anders sieht die Sache bei starken Regenzeiten aus. Wenn hier mal nicht die Sonne scheint, regnet es wie aus Kübeln und auch der Rhein steht kurz unter der Deichkante. Die Heidelberger Innenstadt ist dann bereits überflutet und mein Teich schreit stumm nach Hilfe, denn das Regenwasser verdünnt den Mineraliengehalt des Wasser enorm. Das immer weicher werdende Teichwasser ist nicht mehr pH-stabil und so schwankt der pH-Wert von morgens 6,5 bis abends auf 9,5. Dies entspricht einer Änderung der Säurebestandteile um den Faktor 1000, da der pH-Wert ein logarithmischer Werte ist. Einzige, wirklich sinnvolle Hilfe ist dann die Zugabe von Mineralien zur Stabilisierung. Dafür verwende ich JBL StabiloPond Basis . Ein Teilwasserwechsel im Teich macht nach so starken Regenfällen zwar auch Sinn, aber ich habe bei Regen einfach keine Lust, draußen am Teich herumzuwerkeln. Die Zugabe von Mimeralien liegt mir da eher, auch wenn sie etwas Geld kostet.

Der Wasserwechsel hat aber noch weitere wichtige Funktionen: Er entfernt Problemstoffe wie Nitrate und Phosphate aus meinem Teich, führt wie gesagt Mineralien zu und verringert auch einen Farbstich des Wassers, der durch Huminbestandteile aus Pflanzerde oft entsteht. Eigentlich ist ein Teilwasserwechsel eine ideale Pflegemaßnahme für fast alle Probleme im Teich. Vorher sollte man aber unbedingt das Leitungswasser testen ( JBL Testlab Koi ) , denn es enthält manchmal bereits solche Mengen an Phosphat oder Nitrat, dass es unbrauchbar ist. Ein guter Wasseraufbereiter wie JBL BiotoPond stellt mir sicher, dass alle Schwermetalle aus dem Leitungswassersystem, wie Blei, Zink und Kupfer abgebunden werden. Also: Teilwasserwechsel im Teich macht durchaus Sinn!

© 07.05.2018
Heiko Blessin
Heiko Blessin
Dipl.-Biologe

Tauchen, Fotografie, Aquaristik, Haie, Motorrad

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