Die JBL Praktikanten - JBL Aqua-Myths #1

Hallo Leute,

während meiner Arbeit bei JBL bin ich in diversen Foren, Beiträgen oder Sozialen Medien immer Mal wieder mit Thesen in der Aquaristik konfrontiert worden, welche häufig für richtig empfunden werden - in Wirklichkeit aber gar nicht der Wahrheit entsprechen. Des Weiteren gibt es häufig Aussagen, bei denen die Meinungen komplett auseinandergehen und keiner mehr den genauen Durchblick hat, was jetzt stimmt und was nicht.

Auch ich habe in der Aquaristik schon Dinge falsch gemacht, ohne es zu wissen.

Aus diesem Grund haben wir uns gedacht eine kleine Serie zu starten unter dem Namen: JBL Aqua-Myths.

Ziel ist es, so viele Mythen wie möglich aus der Aquaristik zu sammeln und anschließend darüber aufzuklären. Auch Ihr seid daher gefragt! Schreibt uns eure Mythen in die Kommentare und wir nehmen sie im nächsten Teil der Serie mit auf und gehen genauer darauf ein.

Wir starten die Reihe mit folgenden drei Mythen:

1. Fische passen sich der Aquariengröße an

Diesen Satz liest man leider immer wieder. Dass Fische Ihre maximale Größe nicht erreichen, liegt allerdings nicht daran, dass Sie sich der Beckengröße anpassen, sondern an den schlechten Haltungsbedingungen. Ist das Aquarium zu klein, entsteht Stress für Ihre Fische und ein sogenannter Kümmerwuchs kann entstehen. Auch unpassende Wasserwerte oder qualitativ minderwertiges Futter können dazu beitragen, dass solche Wachstumsstörungen eintreten.

2. Aquaristik ist ein zeitaufwendiges Hobby

Der Zeitaufwand für die Pflege eines Aquariums ist definitiv überschaubar und deutlich geringer als bei manch anderen Haustieren. Je nach Aquarientyp kann dieser allerdings etwas variieren.

Es gibt tägliche Aufgaben, wie das Füttern Ihrer Fische und wöchentliche Aufgaben, wie eine Düngung Ihrer Pflanzen unter Verwendung eines Basis-Flüssigdünger (wie z.B.  JBL PROFLORA Ferropol . Alle zwei Wochen fällt ein Teilwasserwechsel an. Hier sollte man 1/3 des Aquarienwassers mit einem Schlauch absaugen und frisches Wasser unter der Verwendung eines Wasseraufbereiters (wie z.B. JBL Biotopol ) wieder hinzugeben. Beim Absaugen empfiehlt sich die Verwendung einer Mulmglocke (wie z.B.   JBL PROCLEAN AQUA EX 20-45 ) um gleichzeitig den Boden Ihres Beckens von Schmutz zu befreien. Je nach Schmutzanfall sollte man einen Außenfilter alle 4 Wochen und einen Innenfilter alle 2 Wochen etwas reinigen und mit Filterbakterien (wie z.B.  JBL Denitrol ) wieder neu animpfen. Alle weiteren Informationen zum Zeitaufwand eines Aquariums können Sie hier nachlesen:  Tägliche Pflege

3. Der Mythos des Flüssig-CO2

Dass Kohlendioxid der wichtigste Nährstoff aller Pflanzen im Aquarium ist, ist vermutlich jedem klar (Mehr dazu hier:  CO2 ) . Für die Versorgung der Pflanzen mit CO2 ist eine CO2-Anlage unumgänglich. 

Dennoch hört man immer wieder, dass Flüssig-CO2 die herkömmlichen CO2-Anlagen ersetzen könne. Der Hauptbestandteil solcher Produkte ist allerdings nicht CO2, sondern Glutaraldehyd, was normalerweise als Desinfektionsmitteln verwendet wird. Glutaraldehyd wirkt als Algizid und tötet Algen ab, wodurch die Pflanzen sauberer wirken. Das Wachstum wird jedoch verlangsamt oder komplett eingestellt. Mögliche Folge: Die Pflanzen sterben ab! Es empfiehlt sich auf solche Mittel zu verzichten, denn sie sind auch für uns Menschen gesundheitsschädlich! Eine detaillierte Erklärung über das Thema des flüssigen CO2 finden Sie in folgender Beitragsserie: Das Märchen von der flüssigen CO2-Düngung

Habt Ihr schon Erfahrungen mit diesen oder vielleicht auch anderen Mythen gemacht? Schreibt es uns in die Kommentare!

© 30.06.2021
Moritz Schrobenhauser
Moritz Schrobenhauser
Student

Online Marketing, Social Media, Blog-Beiträge

Über mich: BWL-Student aus Bayern. Seit meiner Kindheit leidenschaftlicher Aquarianer. Mittlerweile mit Fokus auf den Tanganjikasee.

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