Perfekte Korallenriffe statt Sushi & Koi – Das unbekannte Südjapan!

Es war eigentlich eine Zufallsbekanntschaft: Beim Besuch der berühmten Koizüchter im nordjapanischen Niigata erzählte mir einer der Koizüchter von Korallenriffen. Ich führte dies auf die inzwischen leeren Sakeflaschen oder auf die immense Sprachproblematik zurück. Aber Toshiyaki beharrte auf seine Aussage. Also musste Google herhalten, aber auch dort waren die Berichte entweder kaum vorhanden oder auf Japanisch. Auf den Inseln Okinawa und Ishigaki schienen Tauchcenter zu existieren und so landete ich ein Jahr später auf der kleinen Insel Ishigaki, 2000 km südlich von Tokio und etwa auf der Höhe von Taipeh. Schon im Landeanflug war das Saumriff im klaren Wasser um die Insel herum zu sehen.

Mit dem Dive Center PRIME SCUBA ging es in tägliche Ausfahrten zu den umliegenden Riffen. Morgens wurde das Boot beladen und gegen 16:00 Uhr kehrten wir täglich wieder in den Hafen zurück. Mittags gab es ein leckeres japanisches Essen an Bord und Getränke standen unbegrenzt zur Verfügung.

Aber wie spannend ist es für einen Meerwasseraquarianer, hier zu tauchen?

Der erste Blick unter Wasser ist ja immer der Spannendste. Perfekte Sicht in sehr klarem Wasser, das Riff reichte bis fast zur Oberfläche und ein enormer Fischreichtum. Das war wirklich unerwartet. Auch bei genauem Hinsehen fühlte man sich in einem artenreichen Riff der Philippinen, obwohl die Philippinen noch 1000 km entfernt liegen.

In den Riffen herrschen zwar Steinkorallen vor, aber auch Weichkorallen, besonders an den strömungsstarken Bereichen und an Überhängen, sind zahlreich vertreten. Auf dem Riffdach sind wie oft, große Feuerkorallenbestände. Zwischen diesen Korallen sind die typischen Bewohner wie Fahnenbarsche und Demoisellen zu sehen. Bei einem Tauchgang zeigte uns der Guide die Riffe von unten. Es gab mehrere Möglichkeiten, in Spalten und Löcher unter das Riff zu tauchen. Es war zwar etwas kuschelig eng, aber die Riffstruktur war mehr als spannend. Man konnte förmlich sehen, wie Stürme das Riff beschädigten und Platz für neue Korallen schufen. Dies wurden wieder platt gemacht und das Riff wuchs weiter. So entstand Schicht für Schicht ein Riff vom Meeresboden in 25 m Tiefe bis in flache 5 Meter. Dazu noch die Destruenten wie Papageienfische, die später über dem Riff gut sichtbar den Kitt (zerkaute Korallen) zwischen die Korallen rieseln ließen. So eine Baubegehung kann man nicht überall machen!

Nach Besonderheiten müssen wir natürlich suchen: Mit etwas geübtem Auge finden wir auch die Juwelen der Riffe: Pfeifenfische, kopfüberschwimmende Mangrovenquallen, häufige und sehr seltene Nacktschneckenarten und schwer zu findende Garnelenarten.

Absolut zauberhaft sehen die Clownfische in den weißen Anemonen aus, aber leider ist es ein trauriges Bild! Denn Anemonen verlieren ihre Farbe (Zooxanthellen bedingt) erst, wenn die Wassertemperaturen weit über 30 °C steigen. Nun zeigt uns ein Blick auf das Riff, dass keine anderen Korallen Bleaching-Erscheinungen zeigen. Warum nur die Anemonen? Unser Tauchguide erklärt dazu: Wir hatten dieses Jahr erst 2 Taifune – normalerweise sind es fünf! Die Taifune haben die wichtige Aufgabe, die Wasserschichten zu vermischen und kühles Tiefenwasser an die Oberfläche zu bringen. Die Anemonen sind hier immer die ersten, die uns das Fehlen der Taifune mit ihrem Farbverlust anzeigen!

Ein Blick zum Riffdach lohnt sich immer. An einigen Stellen gibt es Putzerstationen, die regelmäßig von Mantas aufgesucht werden. Auch wenn Mantas nicht so richtig für unsere Aquarien geeignet sind, freut sich jeder Taucher und Aquarianer, wenn er die friedlichen Riesen live erleben darf. Ob man will oder nicht: Bei Mantas vergisst jeder Zeit und Raum. Alleine die Größe der Rochen und ihre sanften Bewegungen ziehen wirklich jeden in ihren Bann – egal, wie oft man es schon gesehen hat!

Großtierfans kommen bei den Ryukyus nur bedingt auf ihre kosten. Einige Schildkröten schwimmen herum, ab und zu ein mittelgroßer Napoleon, selten ein Hai – und wenn nur mittelgroße Weißspitzen-Riffhaie. Die liegen meist nur träge herum und werden nachts aktiv. Große pelagische Haie sind die absolute Ausnahme, leider!

Die Tauchguides staunen immer wieder, wenn wir nach einem Tauchgang oder auch nach dem Schnorcheln ohne Großfische mit leuchtenden Augen aus dem Wasser steigen und uns gegenseitig von klitzekleinen Fischen erzählen, die von Nicht-Aquarianern gar nicht wahrgenommen werden! Wer, außer uns, achtet schon auf Schleimfische, juvenile Kaiser mit ihren speziellen Färbungen, Zwergkaiser und die ganzen hüpfend schwimmenden Lippfische, die kaum jemand fotografiert bekommt? Wir beobachten aufmerksam einen Purpurmaskenkaiser (Paracentropyge venusta), ob er nun Korallen frisst oder nicht. Prügelt er sich mit Artgenossen oder verhält er sich friedlich? Und schwupps sind die Tauchpartner aus unserer Sichtweite entschwunden und die große Sucherei geht los.

Das Gleiche passiert oft bei langweiligen Sandflächen: Wir Aquarienfetischisten bleiben bei der „schnellen“ Überquerung einer ungeliebten Sandfläche schon an der ersten Seegurke hängen. Da könnte doch eine kleine Imperatorgarnele (Periclemenes imperator) drauf leben. Vorsichtig die Seewalze umdrehen und da ist sie auch schon. Den Behütern aller Seegurken sei nur kurz gesagt: Solange eine Seewalze einem ihre Kuvierschen Schläuche nicht um die Ohren haut, ist der Vorgang vollkommen stressfrei für die Seegurke und bildet vielleicht ihr einziges Highlight an diesem Tag. Dann sind dann noch die scheuen Röhrenaale (Heteroconger hassi), die bei Annährung langsam aber stetig in ihrer Sandröhre verschwinden. Also vorsichtig auf den Sand legen und geduldig warten. Neben uns schaut noch ein skuril wirkender Schlangenaal aus StarWars in die Gegend. Und schwupps sind unsere Tauchpartner schon wieder weg.

Auch wenn die Tauchguides uns dafür gerne steinigen würden, so finden sie uns Aquarianer beim Aufstieg sehr angenehm. Wir können uns überall problemlos alleine beschäftigen. An Ankerleinen beobachten wir den Aufwuchs und finden irgendwelche Minitierchen, die noch nie jemand wahrgenommen hat. Und im Freiwasser sind wir mit dem Plankton beschäftigt, so dass wir schon an der Flasche saugen müssen, weil die Anzeige schon seit 10 Minuten 0 bar anzeigt. Sollte man nicht machen – tun wir aber!

Eine Besonderheit der südlichen Ryukyu-Inseln sind die großen Seeschlangen-Populationen. An den meisten Riffen Südostasiens oder Australiens sieht man gelegentlich eine Seeschlange. Bei Ishigaki ist es aber normal, wenn wir fünf bis zehn Schlangen pro Tauchgang sehen! Ihr Gift ist zwar extrem stark, aber sie haben keinerlei Lust, uns zu beißen. Die Tiere scheinen die Nähe sogar zu suchen und bleiben oft recht lange bei uns – und zwar auf Tuchfühlung. Sie untersuchen unsere Taschen (-öffnungen), züngeln vor unserer Taucherbrille und gleiten züngelnd (also riechend) über unsere Haut, z. B. an den Armen und Händen. Vielleicht liegt es auch einfach nur daran, dass sie wirklich schlecht sehen und uns für ein Stückchen schwimmendes Riff mit vielen Löchern und Höhlen (Tauchjacket) halten. So lieb die Tiere sind, ein Biss wäre fatal, da man ihn wegen der kurzen Giftzähne auch nicht richtig spürt!

Überraschende Wasserwerte

Als Aquarianer und Leiter der JBL Forschungsexpeditionen habe ich immer ein paar Wassertests dabei. Meistens sind die Werte normal, aber manchmal gibt es doch kleine Überraschungen.

Wassertemperatur an der Oberfläche: 26,6-26,8 °C (Oktober 2019) Leitwert in Strandnähe 52,2 mS/cm, am Riff 50,7 mS/cm  - Schwer zu erklären, da im flachen Wasser der Regen und die Flusseinmündungen den Leitwert eigentlich senken müssten

Dichte in Strandnähe 1,025, am Riff 1,024 Karbonathärte in Strandnähe: 7,5 °dKH, am Riff 5,5 °dKH!! - Wir erleben häufiger, dass an Riffen die KH niedriger ist, als auf offener See oder in Strandnähe. Ob es an den vielen Verbrauchern im Riff liegt ist unklar.

pH-Wert in Strandnähe: 8,4, am Riff 8,2 Calcium am Strand und am Riff: 440 mg/l Magnesium in Strandnähe 1480 mg/l, am Riff 1360 mg/l - Die Magnesiumwerte sind selten überall gleich. Da gibt es stärkere Schwankungen, als bei Kalzium.

Sauerstoff überall: 10,0 mg/l - Sogar in größeren Tiefen ist der O2 Gehalt immer an der Sättigungsgrenze. Stickstoffe und Phosphate unterhalb der Nachweisgrenzen

Beim Anblick einer Gruppe Gelber Haiwaiidoktoren (Zebrasoma flavescens) musste ich kurz überlegen, wo ich gerade unter Wasser unterwegs war. Hawaii liegt über 8000 km südöstlich und dazwischen liegt so eher nichts, außer Kriegsschauplätzen wie die Mininseln Ogasawara und der Marinestützpunkt Midway. Man müsste jetzt mal auf einer Karte der Meeresströmungen nachsehen, ob die Larven der Doktorfische dahin verdriftet sein könnten. Denn der ausgewachsene Fisch kann solche Entfernung im Freiwasser nicht durchschwimmen. Auf einem Unterwasserfoto können wir übrigens leicht erkennen, ob der Gelbe Doktor in Japan oder bei Hawaii fotografiert wurde: Bei Hawaii gibt es nur sehr wenige Korallen! Theoretisch hätte es sich auch um die gelbe Farbvariante des Braunen Doktorfisches (Z. scopas) handeln können. Ich kenne die Art nur bedingt, aber meines Wissens nach zeigt die gelbe Farbmorphe einen dünnen bläulichen Flossensaum beim scopas, aber nicht bei flavescens! Somit waren die beobachteten Gelben Doktoren auch wirklich Z. flavescens!

Die Ryukyu-Inseln sind nicht nur für Taucher, sondern auch für Schnorchler eine Reise wert. Vor der Nordküste von Ishigaki, beim Yonehara Beach, gibt es ideale Schnorchelmöglichkeiten vom Strand aus. Erst fünf Minuten durch sehr flaches Wasser über Sand laufen und dann in ein wunderschönes und unendlich scheinendes Riff schnorcheln. Schon dort ist das ganze marine Leben, die Mantas einmal ausgenommen, schnorchelnd zu entdecken. Juvenile Feldermausfische, die sicher zu den schönsten Meeresbewohnern überhaupt zählen, leben dort in nur 3 m Tiefe. Die Seeschlangen sind auch dort in großer Anzahl unterwegs und die Korallen kennen keine Bleiche. Nur bitte nicht vergessen, einen Rücktransport zum Hotel zu organisieren. Wir blieben bis zur Dunkelheit dort und standen dann vollkommen verloren an der Straße neben dem Strand. Nur leider fährt dort einfach niemand mehr herum. So bleibt einem nur ein sehr langer Fußmarsch in Taucherklamotten bis zum Hotel oder einem netten Japaner, der einem ein Taxi ruft!

Es gab einen Fisch, den ich unbedingt sehen wollte: Der Falterfisch Chaetodon daedalma. Dieser wie metallic lackierte Schmetterlingsfisch hatte es mir angetan und er lebt nur bei den Ryukyu-Inseln und den kleinen Ogasawara Inseln mitten im Pazifik. Aber wie es immer so ist: Wenn man nach etwas sucht, findet man es nicht. Erst im Aquarium von Tokio durfte ich meinen Traumfisch das erste Mal lebend sehen – na immerhin…

Sollte es Sie einmal nach Ishigaki verschlagen, versäumen Sie es nicht, die benachbarte Dschungelinsel Iriomote zu besuchen (1 h Fährfahrt). Dort können Sie in klaren Flüssen Brackwasserbewohner wie Silberflossenblätter, Kugel- und Argusfische sowie im Regenwald selbst den größten Landkrebs der Welt, den Palmendieb, finden! Nun haben Sie schon zwei weitere gute Gründe neben Sushi und Koi, Japan zu besuchen!

Reisetipps:

Nur die Ryukyu-Inseln Ishigaki und Okinawa besitzten einen Flughafen, die Nachbarinsel Iriomote erreichen Sie per Fähre. Es gibt Flüge von vielen größeren Flughäfen Japans und auch von Taiwan, das viel näher liegt. Flüge nach Tokio kosten um die 900,- € und dauern rund 11 h von Deutschland aus. Von Tokio nach Ishigaki fliegt man rund 3 h und zahlt etwa 200,- €. Auf Ishigaki sind Hotels and der Nordküste empfehlenswert, da dort auch schön vom Strand aus geschnorchelt werden kann. Eine Nacht kostet zwischen 80 und 200,- €. Der meiste Regen fällt im August. Für Japan ist kein Visum erforderlich und für die Inseln gibt es auch keine Impfvorschriften. Tauchen ist in Japan nicht ganz preiswert. Daher lohnt sich ein Preis- und Leistungsvergleich der verschiedenen Dive Center!

© 23.10.2022

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Heiko Blessin
Heiko Blessin
Dipl.-Biologe

Tauchen, Fotografie, Aquaristik, Haie, Motorrad

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