Expedition Indischer Ozean

JBL Expedition Indischer Ozean 2018

Die Seychellen – über Wasser ein Traum, unter Wasser eher Durchschnitt

Wer an die Seychellen denkt, hat Bilder von traumhaften Stränden und Granitfelsen vor Augen. Und genau so sieht es dort auch tatsächlich aus! Da wir aber nicht im Urlaub, sondern auf einer JBL Expedition unterwegs waren, standen Biotopuntersuchungen auf dem Programm. Einen schönen Strand genossen wir natürlich so nebenbei. Um die Meeresfauna unserer Expeditionsziele zu vergleichen, waren für jeden Tag Bootsausfahrten zu verschiedenen Tauchzielen mit Octopus Divers auf der Insel Praslin gebucht. Morgens um 9:00 Uhr wurden die Boote beladen und dann ging es los.

Die Tauchplätze liegen alle bei sehr kleinen Felsen, die aus der Meeresoberfläche herausragen oder bei größeren Inselchen, die aber alle unbewohnt waren. Der erste Tauchgang führte uns zu einer sehr interessanten Felsenformation unter Wasser, die wie große Finger in die Tiefe führten. Die Felsenfinger waren mit roten Schwämmen bewachsen und das marine Leben war wirklich sehr artenreich. Der Korallenbewuchs hielt sich jedoch stark in Grenzen.

Die nächsten Tauchgänge führten uns zu verschiedenen Plätzen, die Felsformationen mit unterschiedlichem Korallenbewuchs, dafür aber mit interessanten Fischarten und Putzerstationen mit größeren Fischarten zeigten

Am zweiten Tag hatte der Seegang zugenommen und der Skipper traf die intelligente Entscheidung, eine weit entfernte Insel anzusteuern. Unsere ohnehin schon seeganggeplagten Teilnehmer überstanden die einstündige Anfahrt leider nur auf dem Boden der Boote kauernd, ab und zu die Fische fütternd, und erholten sich erst beim Tauchen wieder.

Dieser Tauchgang bei rauer See war ein Beispiel dafür, wie es nicht laufen sollte! Der Diveguide führte uns unter Wasser von der Lee-Seite der Insel (windabgewandte Seite) in Richtung der Inselspitze, wo die Wellen vom offenen Meer her anbrandete.

Beim Briefing wies er nicht darauf hin, dass bei starkem Seegang niemals in Ufernähe aufgetaucht wird, sondern immer schräg vom Ufer weg in das freie Wasser. Und genau das taten unsere unerfahrenen Taucher nicht. Sie kamen mitten in den Wellen an die Oberfläche und kämpften dann mit den Wellen und der Strömung, die sie in Richtung Felsen trieben. Die Bootsskipper wiederum konnten nicht zu ihnen fahren, da die Boote dann in Gefahr gewesen wären.

Zum Glück war alles gut gegangen und wir mussten keinen unserer Taucher von den Granitfelsen abkratzen. Die Vorbesprechung zu einem Tauchgang ist wirklich elementar! Es sollte immer geklärt werden, wie sich jeder verhalten sollte, wenn er die Gruppe verliert und bei Sondersituationen wie rauer See, die entsprechenden Verhaltensregeln.

Nach den Tauchgängen blieb noch Zeit zum Schnorcheln. Direkt vor dem Strand unseres Resorts lag eine fotogene Insel, die man schnorchelnd umrunden konnte. Wir genießen trotz der Tauchgänge immer wieder das Schnorcheln! Man kann so lange im Wasser bleiben, wie man will, ist auf keinen Luftvorrat angewiesen und kann so lange an einem Ort bleiben, wie man möchte.

Schnorcheln direkt vom Strand aus

Auch wenn Gerätetauchen eine entspannte Zeit unter Wasser bei den Tieren bedeutet, bleibt Schnorcheln immer noch eine der schönsten Tätigkeiten in tropischen Gewässern. Und auch in flachem Wasser tobt das Leben und man hat unbegrenzt Zeit, es in Ruhe zu beobachten.

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