JBL Expedition Nr. 14 geht 2019 nach Japan

Bei der Entwicklung der JBL ProPond Reihe entstand in Japan zusammen mit den berühmten Koizüchtern in Niigata die Idee, eine JBL Reise zu planen, bei der Interessierte die Koizüchter besuchen können und in Fachgesprächen alle Fragen klären können, die ihnen auf dem Herzen liegen.

Aber Japan bietet viel mehr als „nur“ Koizüchter und so wird aus der Reise eine Expedition: Nach dem Besuch der Koizüchter stehen einige kulturelle Sehenswürdigkeiten auf dem Programm. Wir werden an den Fuß des Fudschijama reisen, bevor es nach Nikko mit dem Hochgeschwindigkeitszug Shinkansen weitergeht. In Nikko gilt es alte japanische Tempel zu bewundern, einer echten Teezeremonie beizuwohnen und Schreine zu besuchen, die in Seen und am Wasserfall mit eiskaltem Gebirgsbach liegen. Kälteunempfindliche Teilnehmer sollten einen Blick unter die Wasseroberfläche werfen, um die dortige, oft endemische Fauna zu beobachten.

Danach geht es per Flugzeug auf die 2.500 km südlich liegenden Ryukyu-Inseln, auf denen das Forschungsprogramm startet. Die rund um die Insel Ishigaki liegenden Korallenriffe sind unser Ziel. Die Riffe sind in außergewöhnlich gutem Zustand, und es soll untersucht werden, ob die Wasserwerte diesen optimalen Zustand widerspiegeln. Wir werden mit großen Booten zu den umliegenden Riffen fahren. Während die eine Hälfte der Teilnehmer als Team 1 zwei Tage lang tauchend oder schnorchelnd in den Riffen unterwegs ist, besucht die andere Hälfte als Team 2 für zwei Tage die Nachbarinsel Iriomote. Nach zwei Tagen wechseln die Teams, damit nie zu viele Teilnehmer gleichzeitig an einem Ort sind. Beim Tauchen und Schnorcheln werden wir viele Seeschlangen, Mantas, seltene Nacktschnecken und einige endemische Fischarten sehen, die nur bei den südlichen Ryukyu-Inseln zu finden sind. Mit etwas Glück finden wir den seltenen Eisen-Falterfisch Chaetodon daedalma.

Die komplett von Dschungel bedeckte Tropeninsel Iriomote bietet die einmalige Gelegenheit, kristallklare Flüsse zu untersuchen, die von Wasserfällen über kleine Stromschnellen und zunehmendem Salzgehalt in die Mangrovengebiete des Meeres münden. Alle Teilnehmer können schnorchelnd die sich verändernde Fauna im Fluss beobachten und zum jeweiligen Salzgehalt in Korrelation setzen. Im Brackwasser sind u. a. Flossenblätter und seltene Kugelfische zu finden! Je geringer der Salzgehalt, desto mehr der wunderschönen Stiphodon-Grundeln sind zu sehen. Bei abnehmender Zahl der Raubfische, steigt die Anzahl der Garnelen. Im letzten Klarwassertümpel am Fuß der Wasserfälle laufen dann angstfrei bis zu 30 cm große Langarmgarnelen herum. Neben dem Fluss kommen Terrarienfreunde auf ihre Kosten: Metallic-Käfer beim Gruppenkuscheln, viele Echsen und schöne Spinnen bieten den idealen Hintergrund für Biotopforschung an Land. Natürlich werden wir auch nach dem größten Landkrebs der Welt Ausschau halten: Dem Palmendieb, der dort auch vorkommt.

Die 14. JBL Expedition wird im Oktober 2019 stattfinden. Der Reisepreis wird bei ca. 4.800,- € liegen. Anmeldungen sind ab Dezember 2017 über die JBL Homepage möglich: Expedition Japan

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