Peru 2025

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Unerforscht, seltene Frösche und wenige Fische: Der Titicacasee

Was wäre ein Besuch der peruanischen Anden ohne einen kurzen Aufenthalt am Titicacasee? Ein Fehler – genau!

Als Freunde der Aquaristik und Terraristik ist der See hochspannend. Es gibt endemische Frösche, die durch eine Körperoberflächenvergrößerung mittels Hautfalten ausreichend Sauerstoff aus dem Wasser aufnehmen können und nicht mehr an die Wasseroberfläche müssen und es leben endemische Fischarten im See, über die nicht wirklich viel bekannt ist. Es gibt nicht einmal gute Fotos der Fischarten! Sogar die Wasserwerte des Sees wurden nie richtig dokumentiert.

Ausgangspunkt der Exkursionen auf dem See war die Stadt Puno. Mit einem Boot ging es auf den See, um zuerst das Volk der Uros zu besuchen. Die Uros sind eine ethnische Gruppe Indigener, die sich vor etwa 3.000 Jahren auf den See vor Verfolgung zurückzogen. Dort bauten sie schwimmende Inseln aus dem Totora-Schilf, welches sie sogar essen. Touristen können sie auf ihren Inseln besuchen und sich einen kleinen Einblick in ihr einfaches Leben geben lassen.

Seit dem Besuch der JBL Expeditionsgruppe trägt der Chef der Uros ein JBL Expeditionsshirt – natürlich nur für ein Foto.

Vom Schilfboot aus konnten auch Wassertests durchgeführt werden. Leider ist der See in der Bucht von Puno inzwischen stark verschmutzt und die Werte dienten nur dem Vergleich zu anderen Bereichen des Sees, die noch keine Verschmutzung zeigen. Bei den Uros wurden folgende Werte ermittelt: Lufttemperatur 19,3 °C, Wassertemperatur 15,6 °C, Leitfähigkeit 1558 µS/cm, Gesamthärte 16 °dGH, Karbonathärte 6 °dKH bei einem pH-Wert von 8,7.

Nach dem Besuch der Uros ging es per Boot weiter zur Insel Taquile, die außerhalb der Bucht von Puno etwa 45 km von der Stadt entfernt im See liegt. Schon vom Boot aus war das klare Wasser auszumachen und alle waren gespannt, wie es dort unter Wasser aussieht. Erstaunlicherweise gibt es bei Google nur fünf Unterwasserfotos aus dem See. Die meisten zeigen die endemische Froschart (Telmatobius culeus), aber es existieren praktisch keine Fotos der verschiedenen Biotope oder Unterwasseraufnahmen der nur dort vorkommenden Fischarten (Raubkärpflinge = Orestias und Schmerlenwels = Trichomycterus rivulatus).

Das 15 °C frische Wasser erforderte einen etwas dickeren Taucheranzug, zumindest, wenn man etwas länger nach Fischen suchen wollte. Das Ergebnis war leider enttäuschend: Nur ein einziger Fisch konnte abgelichtet werden, vermutlich Orestias cuvieri.

Damit ist es vermutlich das erste und einzige Foto dieser endemischen Art in seinem Lebensraum. Ein Teilnehmer konnte noch eine kleine Gruppe von Orestias in der Nähe des Stegs in einem Video dokumentieren.

Die Lebensräume teilten sich in drei Bereiche: Reine Felsbereiche, Pflanzen und Sandböden mit Übergängen von einem Bereich in den nächsten. Das Wasser wies enorme Sichtweiten auf und die Fels-Pflanzenbiotope wären eine ideale Vorlage für Aquascaper – nur leider alles ohne Fische und Krebstiere!

Dafür waren schöne Formationen von Süßwasser-Hornkieselschwämmen (Balliviaspongia wirrmanni) zu sehen, meistens an den Schattenseiten der Felsen. Auch von diesen Schwämmen gab es bisher keine Unterwasseraufnahmen! Dieser Schwamm lebt nur im Titicacasee und im 900 km entfernten See Junin (Peru).

Aus der Gruppe der Krebstiere gibt es im Titicacasee nur eine kleine Flohkrebsart (Hyalla armata), die aber nicht endemisch ist. Sie stellt einen Teil der Nahrung für die Frösche und Fische dar.

Einer der mitreisenden Wissenschaftler vom Haus des Meeres in Wien und auch ein Mitarbeiter des Berliner Aquariums waren sehr an den endemischen Fröschen interessiert. Unter Wasser war kein einziger zu sehen. Ein französischer Teilnehmer drehte Steine im Flachwasser um und wurde fündig! Unter jedem fünften Stein war einer der einzigartigen Frösche zu finden!

Sowohl im Aquarium Berlin als auch im Haus des Meeres werden diese Frösche erfolgreich gepflegt und so waren die Biotopdaten wichtig. Zuerst wurden die Wasserparameter bestimmt: GPS Daten Längengrad -15.762507, Breitengrad -69.680457, Wassertemperatur an der Oberfläche 15 °C, Sauerstoffgehalt 10 mg/l, Gesamthärte 17 °dGH, Karbonathärte 8 °dKH bei einem pH-Wert von 8,5 – alles um 15:00 Uhr gemessen. Die UV-A Werte lagen bei 2,55 mW/cm2 und UV-B bei 0,69 mW/cm2. Da Wasser UV in flachem Wasser praktisch nicht absorbiert, bekommen die Tiere, wenn sie nicht unterm Stein sind, diese hohen UV-Strahlungswerte ab. Spannend ist die Frage, ob die Frösche sich irgendwie an die hohen UV-Werte angepasst haben, denn eigentlich brauchen Frösche in Terrarien keine UV-Strahlung.

Der Titicacasee war der letzte Teil der JBL Expedition 2025. Nach dem Besuch des Sees ging es mit dem Flieger nach Lima und weiter nach Europa. Zumindest theoretisch. Denn das Flugzeug am Titicacasee hatte fünf Stunden Verspätung, so dass wir den Flieger nach Europa verpassten. Aber das ist eine andere Geschichte…

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