Peru 2025

Powrót do map świata - Przegląd

Der Rio Nanay – Heimat der Diskus

Ein Schwerpunkt sollte die Suche nach Diskus im Rio Nanay sein. Der Rio Nanay ist ein Schwarzwasserfluss, aber leider trübe: 28-32 °C, Leitfähigkeit zwischen 4 und 7 µS/cm, einem pH-Wert von 5-6, keiner messbaren Karbonathärte und einer Gesamthärte von 1-2 °dGH. Seine Strömungsgeschwindigkeit ist unterschiedlich, liegt aber oft bei nur 0,44 m/s.

Spannend sind die unterschiedlichen Wasserwerte zwischen diesem Schwarzwasserfluss und dem Amazonas. Schwarzwasserflüsse entspringen im Tieflandregenwald und führen so viel organische Materie mit sich, dass die Menge an Huminstoffen die Wasserfarbe braun-teefarben erscheinen lässt. Weißwasserflüsse wie der Amazonas entspringen meist im Gebirge, in diesem Fall in den Anden, und führen viele Mineralstoffe mit sich. Dadurch erscheint die Wasserfarbe weißlich. Der Amazonas bei Iquitos, VOR dem Zufluss des Rio Nanay besaß folgende Wasserwerte: 30,5 °C an der Oberfläche, 226 µS/cm, Gesamthärte und Karbonathärte mit 5° gleich hoch, pH-Wert um 7,0 und einen Sauerstoffgehalt von 10 mg/l. Eine kurze Ausfahrt auf den Amazonas für Wasseranalysen nutzten einige Teilnehmer, um im größten Fluss der Welt mit knapp 7.000 km, ein kurzes Bad zu nehmen. Es ist schon manchmal emotional, an einem bestimmten Ort zu sein!

Durch viele Schwarzwasserzuflüsse ändert sich die Wasserzusammensetzung des Amzonas in seinem weiteren Verlauf. Bei Manaus, bevor er sich mit dem Rio Negro vereinigt, sinkt seine Leitfähigkeit um 143 µS/cm auf 83 µS/cm. Die Wassertemperatur sinkt ebenfalls: Nur noch 27,9 statt 30,5 °C. Die KH sinkt auf 2 °dKH und der pH-Wert nur geringfügig auf 6,5.

Zusammenfluss des Rio Negro mit dem Solimoes zum Amazonas bei Manaus

Schwarzwasserflüsse können bräunlich, aber kristallklar sein. Sie können aber auch durch Sedimente und Einspülungen ihrer Zuflüsse trübe sein. Dies ist beim Rio Nanay der Fall. Erst in einigen kleinen Zuflüssen ist das Wasser halbwegs klar, so dass sich Schnorcheln mit Unterwasserbeobachtungen lohnt.

Im Rio Nanay leben Grüne Diskus (Symphysodon tarzoo), eine von drei Diskusarten, deren Lebensraum die drei Teams untersuchen wollten. Neben den Wasserwerten interessierte auch, welche anderen Fische zusammen mit den Diskus im gleichen Lebensraum leben. Da Unterwasserbeobachtungen wegen des trüben Wassers nicht möglich waren, blieb nur der Netzfang übrig. Und es ist ein einzigartiges Erlebnis, wenn dann nach einigen Versuchen, endlich Diskus im Netz landen!

Die Wasserwerte an der Diskusfangstelle unterschieden sich nicht von den oben angegebenen Werten des Rio Nanay. Um in die Regionen der Diskus zu gelangen, war eine Übernachtungsfahrt nötig. Von Iquitos ging es per Boot viele Stunden den Rio Nanay flussaufwärts zum Indigenen-Dorf San Martin (GPS -3.866613 -73.457435), wo auch unter einfachen Bedingungen übernachtet wurde. Neben dem Dorf gab es einen kleinen Bachlauf, der sich ebenfalls zum Fischfang eignete und ganz andere Wasserwerte als der Rio Nanay zeigte: 28 °C, 35 µS/cm, GH & KH 0 °, pH 5-6. Die Strömungsgeschwindigkeit lag bei 0,7-1,0 m/s, also mindestens doppelt so hoch, wie im Rio Nanay, in den der Bach mündete.

Die Indigenen boten den Teams an, mit ihnen nachts zwei Stunden durch den Dschungel zu streifen, um nach Tieren Ausschau zu halten. Ein Erlebnis der ganz besonderen Art! Im Schein der Taschenlampen wurden diverse Tierarten entdeckt, an denen man tagsüber mit Sicherheit vorbeigelaufen wäre. Der Strahl der Lampe lässt den Blick viel stärker fokussieren und auch die kleinsten Krabbeltiere entdecken.

Das Ganze ist nicht ungefährlich, da auch Schlangen manchmal sehr spät entdeckt werden. Man sollte sich im Klaren sein, dass der Biss einer wirklich giftigen Art zum Tod führen könnte. Der nächste Ort ist mit dem Boot/Auto vier Fahrstunden entfernt und es nicht gesichert, dass dort ein Gegengift vorhanden ist. Es kommt zwar auch darauf an, wo der Biss platziert wurde (Herznähe oder Bein), wie viel Gift injiziert wurde und um welche Schlangenart es sich genau gehandelt hat. Die Natur ist nun mal kein Zoo und eine gesunde Vorsicht macht wirklich Sinn.

Information and consent to cookies & third-party content

We use technically necessary cookies/tools to offer, operate and secure this service. Furthermore ,with your express consent , we use cookies/tools for marketing, tracking, creating personalised content on third-party sites and for displaying third-party content on our website. You can revoke your consent at any time with effect for the future via the menu item ‘Cookie settings’.
By clicking on ‘Allow all’, you give us your express consent to the use of cookies/tools to improve the quality and performance of our service, for functional and personalised performance optimisation, to measure the effectiveness of our ads or campaigns, for personalised content for marketing purposes, including outside our website. This enables us to provide personalised online ads and extended analysis options about your user behaviour. This also includes accessing and storing data on your device. You can revoke your consent at any time with effect for the future via the menu item ‘Cookie settings’.
You can use the ‘Change settings’ button to grant and revoke individual consent to the cookies/tools and receive further information on the cookies/tools we use, their purposes and duration.
By clicking on ‘Only absolutely necessary’, only technically necessary cookies/tools are used.

W naszej strefie Polityka prywatności dowiedzą się Państwo, jak przetwarzamy dane osobowe i do jakich celów wykorzystujemy przetwarzanie danych.

Proszę wybrać swoje ustawienia Cookie

Wiadomości PUSH od JBL

Jako część standardu W3C, powiadomienia Web definiują API dla powiadomień użytkowników końcowych, które są wysyłane za pośrednictwem przeglądarki na pulpit urządzeń stacjonarnych i/lub urządzeń mobilnych użytkowników. Powiadomienia pojawiają się na urządzeniach końcowych tak, jak jest to znane użytkownikowi końcowemu z aplikacji zainstalowanych na urządzeniu (np. wiadomości e-mail).

Powiadomienia web push pojawiają się na pulpicie lub ekranie urządzenia mobilnego, kiedy użytkownik ma otwartą przeglądarkę - niezależnie od tego, czy użytkownik jest na tej stronie internetowej, czy nie.

Powiadomienia te umożliwiają operatorowi witryny kontaktowanie się z jego użytkownikami tak długo, jak długo mają oni otwartą przeglądarkę - niezależnie od tego, czy użytkownik aktualnie odwiedza stronę internetową, czy nie.

Aby móc wysyłać powiadomienia web push, wystarczy tylko strona internetowa z zainstalowanym kodem web push. Tym samym także marki bez aplikacji mogą korzystać z wielu zalet powiadomień push (spersonalizowana komunikacja w czasie rzeczywistym dokładnie w odpowiednim momencie.)

Powiadomienia internetowe są częścią standardu W3C i definiują API dla powiadomień użytkowników końcowych. Powiadomienie umożliwia poinformowanie użytkownika poza kontekstem strony internetowej o wydarzeniu, jak na przykład nowy wpis na blogu.

Usługa ta jest udostępniona bezpłatnie przez firmę JBL GmbH & Co. KG, i można ją równie łatwo aktywować jak i dezaktywować.